• Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
Mittwoch, 28. Januar 2026
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
kein Ergebnis
View All Result

Laborfleisch: bislang blutig

von Bastian Mucha
23. Mai 2023
in Ausgabe, Startseite, Wissenschaft
Lesedauer: 2 Minuten
0
Laborfleisch: bislang blutig

Grafik: Bastian Mucha

Fleischproduktion verursacht Treibhausgase, verbraucht enorme Flächen und verschmutzt das Grundwasser. Außerdem müssen Tiere dafür sterben. Vielen Menschen sind solche Bedenken zwar wichtig, aber auf Fleisch verzichten möchten sie trotzdem nicht. In den letzten Jahren haben das auch Hightechfirmen bemerkt. Ihre Lösung: Fleisch aus Zellkulturen. Sind Steaks ohne Tierleid womöglich nur wenige Grillsaisons entfernt?


Stammzellen können sich zu verschiedenen Zellarten differenzieren. Je nach Umwelteinflüssen können so etwa Fett- und Muskelzellen entstehen. Diese Wachstumsbedingungen sind allerdings schwer zu gewährleisten. Zunächst einmal braucht es einen Bioreaktor mit Sauerstoffzufuhr, Wärmezufuhr und hohen hygienischen Standards.

Dann könnten die Zellen vermehrt werden, bräuchten sie nicht dauerhaft Überlebenssignale. Im Organismus werden diese hochkomplexen chemischen Signale von den umgebenden Zellen geliefert, bei Zellkulturen wird eine Mischung aus hunderten Proteinen und Nährstoffen namens FBS benötigt. FBS steht für fetales Rinderserum und wird aus dem Blut ungeborener Kälber geschlachteter Kühe gewonnen. So kostet die Produktion von Fleisch aus Zellkulturen mit FBS trotzdem zahlreiche Tierleben und ist ökonomisch kaum tragbar.

FBS wird jedoch nicht nur für die alternative Fleischproduktion, sondern auch für die medizinische Forschung mit Zellkulturen benötigt. Diese leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Anzahl benötigter Tierversuche zu reduzieren.

Mittlerweile beschäftigen sich über 100 Unternehmen weltweit mit der Entwicklung von kultiviertem Fleisch. Die Investitionen in die Branche betragen jährlich über eine Milliarde US-Dollar. Der erste synthetische Burger wurde zwar schon 2013 produziert, die ersten funktionierenden Alternativen für FBS kamen jedoch erst in den letzten Monaten. Die hohen Investitionen bieten einen Anreiz, nicht nur Alternativen zu erforschen, sondern auch die Produktionskosten der einzelnen Bestandteile zu senken. Diese müssen nämlich oftmals in gentechnisch veränderten Bakterien hergestellt werden. Im Labor funktioniert das zwar recht gut, im großen Maßstab findet es aber nur für wenige Proteine statt.

Abgesehen davon wird Fleisch aus dem Bioreaktor vermutlich deutlich emissionsärmer als traditionelles Fleisch sein und bei der Produktion weniger Fläche brauchen. Durch Beheizung und Sauerstoffversorgung der Reaktoren wird allerdings mehr Energie benötigt. Wenn diese zum Beispiel aus Kohlestrom gewonnen wird, könnte alternatives Fleisch eine noch schlechtere CO2-Bilanz als normales Fleisch aufweisen. Anders als ein Tier hat die verwendete Zelllösung zudem kein Immunsystem. Pathogene wie Viren könnten also ungehindert kiloweise Zellen zerstören. Daher braucht es pharmazeutische Sicherheitsstandards, die über die Sauberkeit bei normaler Lebensmittelproduktion weit hinausgehen.

Von Bastian Mucha

Bastian Mucha
+ postsBio

...studierte bis 2025 Molekulare Biotechnologie, schrieb vor allem für das Ressort Wissenschaft und illustrierte Artikel. Von April 2023 bis Juli 2024 etablierte er als Leitungsmitglied die Bildredaktion. Anschließend übernahm er bis November 2024 das Online-Ressort.

  • Bastian Mucha
    Der Hype um die hässlichen Grinseviecher
  • Bastian Mucha
    Wohin mit dem Kohlenstoff?
  • Bastian Mucha
    ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Wohnstatus: kompliziert   
  • Bastian Mucha
    ruprecht liebt 
  • Bastian Mucha
    Telepathischer Umsturz
  • Bastian Mucha
    „Dürfen wir Deckweiß benutzen?“
  • Bastian Mucha
    Zwischen Zitierstilen, Kopfzeilen und Kapitälchen: Verloren im Formalitätendschungel
  • Bastian Mucha
    Läuft bei dir
  • Bastian Mucha
    Heidelberger Hexensuppe
  • Bastian Mucha
    Bühne frei 2.0
  • Bastian Mucha
    ruprecht liebt 
  • Bastian Mucha
    Ist das, was Jordan wollte?
  • Bastian Mucha
    Alle Jahre wieder
  • Bastian Mucha
    ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Abzocke oder Wundermittel
  • Bastian Mucha
    Wie die Blätter sich wenden
  • Bastian Mucha
    Undichte Planung
  • Bastian Mucha
    ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Dessert für Bakterien
  • Bastian Mucha
    Kaufhausbesetzung!
  • Bastian Mucha
    Pssst… Geheimtipp
  • Bastian Mucha
    Freie Fahrt für freie Bürger
  • Bastian Mucha
    Ab auf die Alm!
  • Bastian Mucha
    Eine für alle
  • Bastian Mucha
    Ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Junge Trauer
  • Bastian Mucha
    Der akademische Triathlon
  • Bastian Mucha
    EM Check – Engelbert und Mbappé
  • Bastian Mucha
    Rasen Schachmatt
  • Bastian Mucha
    All die Leere
  • Bastian Mucha
    Nummer-Gegen-Kummer
  • Bastian Mucha
    Von gallischen Dörfern
  • Bastian Mucha
    Ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Windkraft? Ja, aber …
  • Bastian Mucha
    Toilettengerechtigkeit
  • Bastian Mucha
    Situationships – eine Hommage
  • Bastian Mucha
    Dramaqueen
  • Bastian Mucha
    Ab in den Urlaub!
  • Bastian Mucha
    Steinbrezeln gegen Wissenshunger
  • Bastian Mucha
    Es gibt ihn wieder
  • Bastian Mucha
    ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Schau mal, wer da buddelt
  • Bastian Mucha
    Studis wählen
  • Bastian Mucha
    Frauen an die Feder!
  • Bastian Mucha
    Kiffkoordinaten
  • Bastian Mucha
    An der Spitze wird’s männlich
  • Bastian Mucha
    Ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Wer ist Ruprecht Karl?
  • Bastian Mucha
    ruprecht fragt, Laura antwortet
  • Bastian Mucha
    ruprecht fragt, Lorenz antwortet
  • Bastian Mucha
    Ich hab mein Herz…
  • Bastian Mucha
    Der Geldhahn wird zugedreht
  • Bastian Mucha
    Prüfungsphase
  • Bastian Mucha
    Abenteuerliche Heimreise
  • Bastian Mucha
    Produktiv, produktiver
  • Bastian Mucha
    Das neue Tribut 
  • Bastian Mucha
    ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Zep hebt ab 
  • Bastian Mucha
    Astro-unlogisch
  • Bastian Mucha
    Ablassbrief fürs Klima 
  • Bastian Mucha
    Tod der Blaublüter 
  • Bastian Mucha
    Mensa à la maison
  • Bastian Mucha
    Erklär’s mir als wär ich fünf: Der Nobelpreis für Medizin 2023
  • Bastian Mucha
    Erklär’s mir als wär ich fünf: Der Nobelpreis für Chemie 2023
  • Bastian Mucha
    Erstis im Bürokratiesumpf
  • Bastian Mucha
    Vergessenes Leid
  • Bastian Mucha
    Erklär’s mir als wär ich fünf: Der Nobelpreis für Physik 2023
  • Bastian Mucha
    Ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Die verlorene Ehre der Anna Blum
  • Bastian Mucha
    Viele Seiten
  • Bastian Mucha
    ruprecht fragt, Moritz antwortet
  • Bastian Mucha
    Ersti der Familie
  • Bastian Mucha
    „Wovor haben wir Angst?“
  • Bastian Mucha
    Heiße Viren suchen Wirte
  • Bastian Mucha
    ruprecht liebt
  • Bastian Mucha
    Mikroorganismen mampfen Müll
  • Bastian Mucha
    Made in Heidelberg
  • Bastian Mucha
    Sprengt Bargeld den Rahmen?
  • Bastian Mucha
    Vintage-Atlas
  • Bastian Mucha
    Chroniken des Zerfalls
  • Bastian Mucha
    Get that D
  • Bastian Mucha
    … lasst es lieber!
Tags: Bioreaktorkultiviertes FleischLaborLaborfleischNährstoffeNr. 202ProteineZellen

Empfohlene Artikel

Ein Sommer voller Forschung 
Ausgabe

Ein Sommer voller Forschung 

8. Januar 2025
Achtung für Fälschungen 
Ausgabe

Achtung für Fälschungen 

24. März 2024
Erklär’s mir als wär ich fünf: Der Nobelpreis für Medizin 2023
Erklär's mir als wär ich fünf

Erklär’s mir als wär ich fünf: Der Nobelpreis für Medizin 2023

11. Januar 2024
Welcher Ort in Heidelberg bist du?
Ausgabe

Welcher Ort in Heidelberg bist du?

4. November 2023
nächster Artikel
Hasta la vista, Arnie

Hasta la vista, Arnie

Eine Herzenssache

Eine Herzenssache

Ausgepresst wie eine Zitrone

Ausgepresst wie eine Zitrone

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Printarchiv
  • Unsere Redaktion

kein Ergebnis
View All Result
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen