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Camp am Campus

von Ulrike Husemann, Mathis Gesing und Felix Albrecht
15. November 2024
in Ausgabe, Seite 1-3
Lesedauer: 4 Minuten
0
Camp am Campus

Foto: Felix Albrecht

Nach weltweiten Protestcamps an Universitäten hat auch Students for Palestine in Heidelberg die Zelte aufgeschlagen. Jüdische Studierende kritisieren die Gruppe

Dieser Artikel wurde nach einer presseethischen Überprüfung wieder hochgeladen. Wir möchten dazu Folgendes anmerken:
Wir verfolgen die Kritik am Artikel aufmerksam und haben nach einer internen Überprüfung keine presseethischen Verstöße festgestellt. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, zur besseren Einordnung der Forderungen des Protestcamps einen Hinweis auf die internationale Kritik an Israels Vorgehen im aktuellen Krieg beizufügen sowie die Zitate sprachlich eindeutiger den Sprecher:innen zuzuordnen. In diesem Artikel geben wir die Einschätzungen verschiedener Gruppen wieder und machen uns ihre Aussagen nicht zu eigen.
Das Vorgehen Israels im Gazastreifen und im Libanon wird von Hilfsorganisationen und offiziellen Stellen der Vereinten Nationen scharf kritisiert. Ein UN-Bericht im März stellte “vernünftige Gründe” fest, die für einen Völkermord sprechen könnten. Seit dem 7. Oktober 2023 starben nach Schätzungen des von den UN als zuverlässig bewerteten Gesundheitsministeriums in Gaza über 44.000 Menschen, mehr als 105.000 wurden verletzt. Wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit hat der IStGH (Den Haag) inzwischen einen Haftbefehl gegen die israelischen Politiker Benjamin Netanjahu und Yoav Galant erlassen. Auch gegen den derzeitigen Anführer des militärischen Arms der Hamas Mohammed Deif liegt ein Haftbefehl vor. Israels militärisches Vorgehen folgte dem Angriff der radikalislamischen Miliz Hamas auf Israel im letzten Jahr, bei dem über 1100 Menschen starben und etwa 250 Menschen entführt wurden.
Belege für die Aussagen im Artikel liegen der Redaktion vor.

 

Eine Woche lang protestierten Mitte Oktober etwa 30 Aktivist:innen von Students for Palestine (SfP) in Heidelberg in Absprache mit Universität und Stadt auf dem Universitätsplatz, um Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung zu zeigen.

Von der Universität fordern sie einen umfassenden akademischen Boykott der Universitäten in Israel, denen Völkerrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Für die Situation in Israel und Gaza macht die Gruppe im Gespräch vor allem die israelische Besatzung in den Palästinensergebieten verantwortlich.

Dem ruprecht gegenüber betonte der Aktivist Miguel* am Rande des Protestcamps die Distanzierung von „jeglichen Massakern an Zivilisten“, also auch dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Auch würde man gegen Antisemitismus im Camp konsequent vorgehen. Die Protestbewegung sei ein „sicherer Hafen für jegliche Menschen“ und setze sich für einen Staat für alle Ethnien und Religionen in Israel und den besetzten Gebieten ein. Jüdische Stimmen seien laut ihnen im Camp und in der Bewegung präsent und wichtig. Aussagen bekannter Aktivist:innen, etwa des Heidelbergers Mahmoud O., müssten immer im entsprechenden Kontext betrachtet werden.

Der Doktorand an der Universität Heidelberg wurde bereits mehrfach angezeigt und zuletzt vom Amtsgericht Karlsruhe verurteilt. Unter anderem wird ihm vorgeworfen, den Holocaust relativiert und den Terror des 7. Oktobers gebilligt zu haben. Bekanntheit erlangte er auch für die Aussage „Die Hamas wird verboten und keiner weiß, wieso.“ Mahmoud O. kündigte bereits an, gegen das Urteil in Revision gehen zu wollen.

Auch andere Redner:innen und Beteiligte der Proteste in Heidelberg verglichen die Situation in Gaza mit Auschwitz, posteten Hisbollah-Fahnen und solidarisierten sich mit der Hamas. Videoaufnahmen zeigen, dass auf vergangenen Demonstrationen Lieder, die die Hisbollah verherrlichen, gespielt wurden. Der Instagram Auftritt der SfP Heidelberg deutet in einem Post Zweifel an Umfang und Hergang des 7. Oktober an, wirft internationalen Medien Vertuschung und Propaganda vor.

Das Camp fordert von der Uni einen akademischen Boykott

In der jüdischen Community in Heidelberg werden pro-palästinensische Proteste auch deshalb mit Sorge beobachtet. „In meinem Umfeld haben viele jüdische Menschen panische Angst, absolut panische Angst“, schildert eine Studentin der Hochschule für jüdische Studien (HfJS) in Heidelberg. Zwar sei die Situation in Heidelberg im Vergleich mit anderen Städten noch friedlich, viele jüdische Studierende fühlten sich auf dem Campus dennoch nicht mehr sicher. Es habe bereits Anfeindungen gegeben. Die Studierenden werfen SfP unzureichende Abgrenzung von Hamas-Sympathisant:innen und dem Terror des 7. Oktobers vor.

Die Vertreterinnen der HfJS und des Bundes jüdischer Studierender Baden heben hervor, dass viele Protestteilnehmende lediglich bedrohte Menschen unterstützen wollen. Das Umfeld der Proteste biete jedoch auch einen ideologischen Nährboden für Gewalt.

Jüdische Studierende fordern eine:n Antisemitismusbeauftragte:n

Die Studierenden der HfJS kritisieren außerdem eine gefährliche Verengung des Antisemitismusbegriffs, der gewaltbereiten Antizionismus ausblende. „Es braucht nur eine Person, die den Antizionismus dann als Rechtfertigung für Gewalt sieht“, betonen sie. Es fehle ein echter Dialog, der das Leid der Menschen vor Ort in den Mittelpunkt stelle und ohne den Angriff auf Identitäten, Bedrohung und Terrorverherrlichung auskomme. 

Auch Toni* von SfP Heidelberg beklagt Diffamierungsversuche in den Medien: „Viele dieser Vorwürfe basieren sehr auf starkem Rassismus.“

Die Vertreterinnen jüdischer Studierender in Heidelberg fordern eine:n Antisemitismusbeauftragte:n an der Universität. Die Uni Heidelberg betont auf Anfrage den offenen akademischen Diskurs ebenso wie die Wichtigkeit des Schutzes aller Menschen.

*Namen von der Redaktion geändert

Von Ulrike Husemann und Mathis Gesing

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