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Der Klügere kippt nach

von Neeltje Cordes und Felix Albrecht
7. November 2025
in Startseite
Lesedauer: 3 Minuten
0
Der Klügere kippt nach

Grafik: Felix Albrecht

Kneipentouren, Bierpong, Flunkyball-Turniere und Trichtern: Auffällig viele Ersti-Veranstaltungen drehen sich um den Konsum von Alkohol. Warum das problematisch ist

Kommentar

Es ist Anfang Oktober, dein erstes Semester an der Uni Heidelberg beginnt. Du schaust dich ein wenig um, klickst auf der Suche nach Infos durch offizielle Fachschaftsseiten und Instagram-Accounts, wartest auf die Willkommensmails in deinem neuen Uni-Postfach. Endlich stößt du auf Programme für die Ersti-Woche. Neben zahlreichen fachlichen Einführungsveranstaltungen, die Erstis wie dir das zukünftige Studienfach, die Fakultät und die Mitstudierenden näherbringen sollen, fällt dir eines schnell auf: An Alkohol-assoziierten (Erstsemester-) Events wirst du kaum vorbeikommen.

Auf den Instagram-Accounts der Fachschaften häufen sich Beiträge, die das Ersti-Programm, inklusive Kneipentouren und Flunkyball-Turnieren, ankündigen. In angepinnten Story-Highlights sind Studienanfänger:innen der vorherigen Semester zu sehen, wie sie lachend Wein trinken, Trinkspiele spielen oder sich auf leeren Bierkästen sitzend von der Stadtrallye erholen. So bedankt sich zum Beispiel die Fachschaft Politik Heidelberg in einem Story-Post bei der Heidelberger Brauerei „für das Sponsoring [ihrer] Ersti-Woche.“ Zu sehen ist ein Kofferraum gefüllt mit Bierkästen.

Und auch ein Gang durch die Altstadt in den ersten Oktoberwochen verrät, dass ein neues Semester begonnen hat. An diversen Plätzen und Wahrzeichen der Stadt finden sich Grüppchen Studierender ein, die als Teil von Rallyes und Stadttouren an den jeweiligen Stationen in Spielen gegeneinander antreten, bei denen Alkohol oftmals im Vordergrund zu stehen scheint.

„Keiner hat Lust auf eine Spaßbremse“

Alkohol ist nicht nur ein Genussmittel, das verantwortungsvoll konsumiert werden sollte, sondern eine Droge. Doch seine ständige Präsenz bei Veranstaltungen, die von Höhersemestrigen geleitet werden, normalisiert den Konsum. Die Hemmschwellen sinken, der Start des neuen Lebensabschnitts mitsamt sozialen Interaktionen wird mit Alkohol assoziiert. Ein Gefühl von Gruppenzwang kann entstehen und zu trinken wird plötzlich deutlich einfacher als „nein“ zu sagen.„Alles kann, nichts muss“ und „Man kann ja auch ohne Alkohol Spaß haben, sag einfach ‚nein‘, wenn du nicht trinken möchtest“ sind Ratschläge, die viele Erstsemester-Studierende vor dem Antritt der Ersti-Woche von allen Seiten zu hören bekommen. Aber ist es tatsächlich so einfach?

Junge Menschen, die gerade erst mit dem Studium starten, befinden sich oftmals in einer für sie völlig neuen, unvertrauten Situation: Viele kommen gerade frisch von der Schule, leben plötzlich zum ersten Mal ohne Eltern und ohne alte Freund:innen in einer fremden Stadt und sind kurz davor, völlig neuen akademischen und alltäglichen Herausforderungen entgegentreten zu müssen. Das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit und Freund:innen, mit denen man die nächsten Jahre verbringen kann, ist nachvollziehbar.

„Natürlich wurde immer mal wieder gesagt, dass man nicht trinken müsse, aber man hat schon gemerkt, dass es dann an solchen Abenden schwerer gefallen ist, neue Kontakte zu knüpfen. Das zog sich auch über die ersten Wochen hinweg. Man hatte das Gefühl, alle um einen herum hätten witzige Kennenlern-Geschichten, die sich ums Trinken drehen, nur man selbst nicht. Klar musst du nicht trinken, aber dann gehörst du halt auch nicht richtig dazu. Das sagt dir zwar keiner, aber niemand hat Lust auf eine Spaßbremse“, erzählt Emma*, eine Medizinstudentin, die bei ihrer O-Woche 19 Jahre alt war und zuvor noch nie Alkohol getrunken hatte. „Man kam sich dann auch einfach komisch vor, wenn man bei Spielen Punkte für Dinge bekommen hat, die man normalerweise nie machen würde. Zum Beispiel bei der Stadtrallye Kleiderkette auf der Neckarwiese spielen. Da ist man fast nackt vor Leuten, die man erst seit zwei Stunden kennt. Oder der Abend, an dem zwei Kommilitonen nur mit Unterhose bekleidet und im Handstand Bier und Aperol aus einem Trichter getrunken haben, der von den Kneipentourleitern gehalten wurde.“

Nicht selten enden solche Abende in Grenzüberschreitungen. „Ich habe in meiner Fachschaft von Vorfällen gehört, bei denen sich Höhersemestrige als Kneipentourleiter:innen oder Begleiter:innen von Ersti-Fahrten beworben haben, um Erstis ins Bett zu bekommen“, berichtet Tim*, ebenfalls Student in Heidelberg. Mittlerweile gebe es aber einige funktionierende Awareness- Konzepte, um solchen Vorfällen vorzubeugen. So organisieren einige Fachschaften beispielsweise Teams, die auf Veranstaltungen angesprochen werden können, sollten sich Studierende unwohl fühlen. Außerdem werden bei den meisten Veranstaltungen auch alkoholfreie Alternativen zur Verfügung gestellt. Aber reichen solche Maßnahmen wirklich aus?

Letztendlich kämen alle Erstsemester-Veranstaltungen sehr gut ohne Alkohol aus. Die Fachschaften haben in dieser empfindlichen Startphase eine Vorbildfunktion wahrzunehmen, indem sie keinerlei Anreize zum Alkoholkonsum setzen. Kennenlernspiele, Rallyes und ähnliches funktionieren auch, wenn es nur Spezi und Cola gibt. Wenn Erstsemesterstudierende nach Veranstaltungen unabhängig weiterziehen wollen und dabei Alkohol trinken, haben sie diese Verantwortung selber zu tragen.

*Namen von der Redaktion geändert

Anmerkung der Redaktion:
Alkoholkonsum ist gesundheitsschädlich. Weitere Informationen und Beratung findet ihr unter kenn-dein-limit.de oder bei der Psychosozialen Beratungsstelle für Studierende des Studierendenwerks.

Von Neeltje Cordes

Neeltje Cordes
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