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Abgepinselt 

von Anja Thea Haffner, Niklas Gläßer und Mara Renner
8. Juni 2025
in Ausgabe, Heidelberg, Startseite
Lesedauer: 3 Minuten
0
Abgepinselt 

Kann Spuren von Rembrandt enthalten. 

Eine Rembrandt-Ausstellung (fast) ohne Rembrandt? Das hat das Kurpfälzische Museum Heidelberg gewagt.

Noch bis zum 29. Juni 2025 können Besucher:innen die aktuelle Sonderausstellung des Kurpfälzischen Museums besuchen, die sich in Kooperation mit der Hoogsteder Stiftung in Den Haag auf die Spuren des niederländischen Malers Rembrandt begibt. Die aktuelle Ausstellung zeigt nicht nur Werke des Altmeisters selbst, sondern auch aus der Rembrandt-Schule: Gemälde seiner über 50 Schüler, Nachfolger und Vorläufer schmücken den Ausstellungsraum; aber auch einige Originale von Rembrandt selbst können bestaunt werden.

Mit leicht geöffnetem Mund und Perlenohrringen begrüßt der Maler die Besucher:innen der Ausstellung. Wer die zahlreichen Selbstporträts des berühmten Niederländers kennt, weiß, dass dieses Porträt nicht von Rembrandt selbst gemalt wurde, sondern von Daniël de Koninck im Jahr 1716, als Rembrandt schon verstorben war. Das Kurpfälzische Museum widmet sich diesen Sommer den Erben des niederländischen Malers, Grund dafür ist die große Anzahl niederländischer Werke im Bestand des Museums. Dennoch hatte bislang ein geeignetes Thema, ein roter Faden, gefehlt, um sie aus dem Depot zu holen. „Rembrandt hat sich der Realität zugewandt und an dem orientiert, was wirklich war“, erklärt Karin Tebbe, die Kuratorin der Ausstellung. In Zeiten von Künstlicher Intelligenz und Instagram-Filtern wirken seine Werke deshalb äußerst erfrischend. Rembrandt lehnte die Idealisierung des weiblichen Körpers ab und widmete sich einer realitätsnahen, emotionalen Darstellung.

Sich auf die Spuren Rembrandts zu begeben, bedeutet, sich nicht nur mit dem Maler selbst, sondern auch mit allem, was ihn prägte und was er geprägt hat, zu befassen. So zeigt das Kurpfälzische Museum auch Werke Adam Elsheimers, dessen Nachtbilder für Rembrandts Hell-Dunkel-Malerei von besonderer Bedeutung waren. Die Grenzen zwischen Rembrandt und Nicht-Rembrandt sind fließend. In seiner Werkstatt arbeiteten mehrere Schüler mit ihm an einem Auftragsgemälde, das heute als „echter Rembrandt“ gilt. Ebenso war Rembrandt dafür bekannt, die Werke seiner Schüler zu signieren, damit diese teurer verkauft werden konnten.

Was ist hier noch oder schon ein Rembrandt? Das Problem der „Händescheidung“, das Phänomen, die personenspezifischen Mal-und Zeichenstile der Schüler auseinanderzuhalten, beschäftigt Kunst-historiker:innen seit Jahrhunderten. ,Rembrandt selbst hat Amsterdam und Leiden nie verlassen, seine Kunst hat aber weite Kreise gezogen. Kuratorin Tebbe, die für die Ausstellungsplanung nur ein Jahr Zeit hatte, möchte, dass Besucher:innen den niederländischen Künstler auch als europäischen Künstler wahrnehmen, da er maßgeblich von anderen Kunstformen Europas geprägt war.Bekannt war Rembrandt ebenfalls für die Emotionen, die er in seinen Bildern, vor allem Historienmalereien, wiedergeben konnte und die auch heute noch zum:zur Betrachter:in durchdringen.

Neben dieser emotionalen Tiefe bietet die Ausstellung auch durch ihre Materialfülle und den historischen Kontext einen Einblick in längst vergangene Zeiten der niederländischen Geschichte. Besucher:innen begegnen nicht nur den Gesichtern einer Epoche, sondern erleben, wie Ideen, Stile und Handschriften durch Generationen wandern – oft schwer voneinander zu trennen, immer aber ein Spiegel der Zeit.Die Ausstellung wirft dabei nicht nur ein Licht auf Rembrandts künstlerisches Umfeld, sondern auch auf die Frage, wie schwer es oft ist, Original und Einfluss voneinander zu trennen. Wer genau hinsieht, entdeckt Rembrandt überall – in Pinselstrichen, Themen und Blicken. Ganz ohne ihn scheint es also nie zu funktionieren.

Von Anja Thea Hafner, Niklas Gläßer und Mara Renner 

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