Vom 21. bis 31. Mai ist es wieder so weit: zehn Tage Symposium voller Vorträge und Events. Wir zeigen euch das Best-of der Veranstaltungen und wer das Event organisiert
Wer schon länger in Heidelberg wohnt, hat bestimmt schon mal vom Symposium gehört, welches dieses Jahr schon zum 37. Mal stattfindet. Aber was steckt eigentlich genau dahinter? Das Heidelberger Symposium ist eine Veranstaltungsreihe, die im Namen des Heidelberger Clubs für Wirtschaft und Kultur e. V. ausschließlich von Studierenden organisiert wird. Abgesehen vom Vorstand ändert sich die Zusammensetzung der Gruppe jährlich. In diesem Jahr sind es etwa 20 Mitwirkende. Bereits seit letztem Juni wurden Themen gesammelt, Referierende eingeladen, Finanzen organisiert und Werbung geplant. Einmal pro Woche trifft sich das Team in der „Luise“, einem Jugendzentrum in Bergheim. Von den diesjährigen Organisator:innen waren viele als Besucher:innen auf dem letzten Symposium und davon so begeistert, dass sie sich selbst einbringen wollten. Für sie bietet das Projekt die Möglichkeit, sich zu engagieren, Kontakte zu knüpfen und zu lernen, wie die Planung eines so großen Events abläuft. An den wöchentlichen Planungstreffen schätzen die Studierenden vor allem den Teamgeist, die Möglichkeit, Personen außerhalb der eigenen Bubble kennenzulernen und eigene kreative Ideen umzusetzen. „Jeder bringt sich so ein, wie er sich einbringen kann“, erzählt Leonie, die sich in diesem Jahr zum ersten Mal an der Organisation beteiligt. Weil die Gruppe bunt gemischt ist, sind Personen mit verschiedensten Kontakten dabei. So kam eine besonders stolze Errungenschaft zustande: Die Eröffnungsrede wird der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck halten. Häufig sind die Teilnehmenden selbst überrascht davon, was man als Gruppe von Studierenden auf die Beine stellen kann. Im April gab es bereits einen Vorgeschmack: Zum ersten Mal wurde ein Bandcontest veranstaltet, dessen Gewinner, die Heidelberger Band „Lohr“, beim Symposium auftreten wird. Außerdem auf dem Programm: Vorträge von verschiedenen Referent:innen wie der ehemaligen Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker oder dem Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich. Dazu wird es Veranstaltungen zur Klimakrise geben, zur Meinungsfreiheit oder zum wachsenden Einfluss Superreicher auf die US-Amerikanische Politik. Außerdem ist ein Clubabend geplant, und wie jedes Jahr ist am Uniplatz für Vollverpflegung gesorgt. Tickets sowie das komplette Programm gibt es auf der Homepage des Symposiums. Wer gerade knapp bei Kasse ist, kann auch zwei Helfer-Schichten einlegen und dafür an allen Veranstaltungen kostenlos teilnehmen.
Von Sarah Hildebrandt
...studiert Anglistik und Politikwissenschaft und schreibt seit 2025 für den ruprecht.
...studiert Kunstgeschichte und Politikwissenschaft, seit 2021 schreibt sie über Kurioses aus Politik, Kultur und dem studentischen Leben









