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7 Tage im Koffeinrausch

von Hannah Steckelberg und Nicolaus Niebylski
10. Dezember 2019
in 7 Tage, Startseite, Studentisches Leben
Lesedauer: 3 Minuten
0
7 Tage im Koffeinrausch

Mutig trinkt unsere Autorin ihre tägliche Dosis koffeinhaltiger Getränke. Foto: Nicolaus Niebylski

Was macht es mit einem, wenn man zu viel Koffein konsumiert? Auf Kaffee, Mate und Schwarztee taumelt unsere Autorin zwischen Schlafmangel und Konzentrationsschwierigkeiten

Eigentlich trinke ich nicht viel Kaffee. Gut, wenn ich mich mit Freunden treffe und den Nestlékuchen aus der Mensa esse, gehört der Geeiste schon irgendwie dazu. Und wenn ich zu absolut unmenschlich frühen Uhrzeiten wie 11:15 Uhr ein Seminar habe, trinke ich danach in der Mensa einen Espresso, damit ich in der Bib noch produktiv sein kann.
Aber mein normaler Kaffeekonsum hält sich doch stark in Grenzen: Wenn’s hochkommt, trinke ich in einer Woche vielleicht vier bis fünf Kaffee, ob als Caramel Latte oder als Filterkaffee. Um also sieben Tage überkoffeiniert zu sein, beschließe ich, jeden Tag mindestens zehn Espresso zu trinken. Zehn Espresso am Tag, oder die gleiche Menge Koffein in anderen Formen wie Cappuccino oder Tee bedeutet 300 Milligramm Koffein. Das klingt für die erfahrenen Kaffeejunkies unter euch nicht nach besonders viel, liegt es doch unter der gesundheitlich unbedenklichen Grenze von 400 Milligramm Koffein pro Tag. Für mich ist es trotzdem viel – schließlich muss ich nun an einem Tag so viel Kaffee trinken, wie ich es normal in zwei Wochen tue. Hallelujah.
Am Vorabend des ersten Tages stelle ich meinen Wecker neu, denn um morgens in der Bialettikanne meiner Mitbewohnerin auf dem Herd Kaffee zu kochen, muss ich gute 15 Minuten früher aufstehen. Nach zwei Tassen Mokka habe ich zwei Probleme: Erstens sind meine Hände zu zittrig, um noch einen sicheren Eyeliner zu ziehen, und zweitens muss ich ganz fürchterlich aufs Klo. Es grummelt in meinem Bauch, der Kaffee wirkt. Zum Glück bin ich etwas früher aufgestanden und habe noch genug Zeit, ganz genüsslich auf dem Klo zu gammeln.
Zum Mittagessen um 12 Uhr trinke ich einen Cappuccino, dann um 14 Uhr den ersten Espresso des Tages. Ich kippe ihn so schnell wie möglich runter, denn inzwischen wird mir schon beim Geruch von Kaffee schlecht – also trinke ich den nächsten Kaffee in Form eines Caramel Latte. Ich bin hellwach, ich fühle, wie die Energie durch meine Adern pulsiert, ich könnte einen Marathon laufen. Nur eins kann ich nicht: einen klaren Gedanken fassen. In meinem Kopf dreht es sich, ich bin unkonzentriert und schaffe es nicht, auch nur einen Text für die Uni zu lesen. Resigniert gucke ich ein paar Stunden Netflix. Zum Einschlafen gibt es um elf Uhr einen Liter Schwarztee, um drei Uhr nachts bin ich immer noch hellwach. Als ich doch noch einschlafe, träume ich, dass ich wach im Bett liege und nicht schlafen kann. Wie meta.
Am zweiten Tag (zwei Tassen Mokka, doppelter Espresso, Caramel Latte, anderthalb Liter Tee) geht es mir nicht viel besser: Ich vergesse mitten im Satz, was ich eigentlich sagen wollte, verliere immer wieder den Faden und trommle mit den Fingern auf der Tischplatte. Meine Arme und Beine tun weh, mein Kopf auch, mir ist übel. Schon an Tag zwei frage ich mich, ob ich diese Woche durchhalten werde.
Am dritten Tag schaffe ich nur noch anderthalb Tassen Kaffee zum Frühstück, denn vom Geruch wird mir kotzübel. Jeden Schluck Kaffee muss ich mit Wasser runterspülen, damit ich ihn nicht sofort wieder ausspucke. Und so steige ich für den Rest des Tages auf Tee um und kaufe mir im Supermarkt ein paar Flaschen Club Mate, Fritz Mate, Mio Mate – und einen Energydrink, den ersten meines Lebens.
Umso erstaunter bin ich, wie leicht mir der vierte Tag fällt. Mein tägliches Koffein erreiche ich durch Schwarztee und Mate. Ich fühle mich ausgeschlafen und erledige sogar Sachen für die Uni. Weg sind die Gliederschmerzen und die Übelkeit der ersten drei Tage. Es geht langsam aufwärts, die Mischung aus Tee, Energydrink, Mate, Cola und nur einem bisschen Kaffee erweist sich als meine Erlösung. Ich kann Eyeliner malen, mich konzentrieren und sogar schlafen. Wow!
Der sechste und siebte Tag vergehen dank Tee und Mate wie im Flug, mal abgesehen davon, dass ich mindestens zweimal pro Stunde pinkeln muss. Koffein treibt.
Und dann kommt der Absturz: mein erster Tag ohne Koffein. Uni bis 10:45 Uhr, dann Bett. Mein Nachmittagsschläfchen dauert vier Stunden und ich genieße jede Sekunde davon. Ich schlafe besser, als ich es als Baby je getan habe. In den nächsten Tagen werde ich jeden Tag wacher, bis ich mich vier Tage nach meinem letzten Koffeintag wieder frisch wie früher fühle.
Und das post-Koffeinschock und post-Entzug Fazit? Das war’s nicht wert. Sieben Tage lang habe ich mich mit Koffein zugeballert, trank an einem Tag so viel Kaffee wie sonst in zwei Wochen, und bekam davon nur Schlafmangel und Konzentrationsschwierigkeit. Nein danke, nie wieder.

Von Hannah Steckelberg (Text) und Nicolaus Niebylski (Foto)

Hannah Steckelberg
+ postsBio

Hannah Steckelberg studiert Osteuropastudien und Germanistik im Kulturvergleich. Seit 2016 ist sie beim ruprecht – erst nur als Fotografin, seit 2017 auch als Autorin. Am liebsten schreibt sie Reportagen aller Art sowie ihre Kolumne “Hochschule bleibt stabil”. 2019/20 leitete sie zwei Semester lang das Ressort Seite 1-3, inzwischen lebt sie in Wien.

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Nicolaus Niebylski
Fotograf |  + postsBio

Nicolaus Niebylski studiert Biowissenschaften. Beim ruprecht ist er seit dem Sommersemester 2017 tätig – meist als Fotograf. Er bevorzugt Reportagefotografie und schreibt über Entwicklungen in Gesellschaft, Kunst und Technik. Seit November 2022 leitet er das Ressort Heidelberg. Zuvor war er, beginnend 2019, für die Ressorts Studentisches Leben, PR & Social Media und die Letzte zuständig, die Satireseite des ruprecht.

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