• Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
Mittwoch, 28. Januar 2026
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
kein Ergebnis
View All Result

Kongress für Anfänger

von Laetitia Klein und Heinrike Gilles
17. Juni 2025
in Ausgabe, Hochschule, Startseite
Lesedauer: 3 Minuten
0
Kongress für Anfänger

Collage: Heinrike Gilles

Reiselust und Wanderschaft: Ein Rückblick auf den 106. Kunsthistorischen Studierendenkongress in Heidelberg

Vom 20. bis zum 23. Februar pilgerten Studierende der Kunstgeschichte aus ganz Deutschland nach Heidelberg. Anlass war der 106. Kunsthistorische Studierendenkongress, kurz KSK. Dieses Jahr wurde sich unter dem Titel „Reiselust und Wanderschaft“ mit den vielfältigen Bedeutungen von Bewegung in Kunst und Kultur – von künstlerischen Reisen über Tourismus bis hin zu kolonialen Kontexten – auseinandergesetzt. Ein breites Angebot erwartete die Teilnehmenden.

Donnerstag: Nach der gemeinsamen Pilgerreise ankommen, kennenlernen, eintauchen

Eröffnet wurde der Kongress mit einer Begrüßung im Hörsaal 14 der Neuen Universität. Eine exklusive Führung durch die sich derzeit im Umbau befindende Antikensammlung bot erste Einblicke. Stadtführungen führten durch die romantische Heidelberger Altstadt, ein Besuch im Völkerkundemuseum regte zur Reflexion über die Provinienz von Kunst und Kunstwerken an. Ein Workshop widmete sich dem Wandern als kulturelles Phänomen des 18. und 19. Jahrhunderts – mit Fokus auf deutsche Romantik und politische Umbrüche. Der Tag klang mit einem gemeinsamen veganen Abendessen und einem Spieleabend im Institut für Europäische Kunstgeschichte (IEK) in entspannter Atmosphäre aus.

Freitag: Vorträge und Workshops zwischen Fernweh und Forschungsdrang

Der Freitag konnte das Programm noch weiter vertiefen. Vormittags beleuchteten Vorträge unter anderem die performative Praxis des „Walking & Mapping“, die Naturerfahrung in der mittelalterlichen Buchmalerei, Gabriele Münters Amerika-Reise sowie Adolph Menzels Arbeitsweise auf Grundlage von Reiseskizzen. Anschließend folgten Auseinandersetzungen mit kolonialen Motiven: Schwarze Figuren in niederländischen Stillleben, Shonibares Raumfahrerskulpturen als postkoloniale Allegorien oder orientalistische Männlichkeitsbilder wurden diskutiert.

Am Nachmittag boten zahlreiche Workshops Raum zur weiteren Auseinandersetzung: zum Beispiel Tarkowskijs Film „Stalker“ als postromantische Naturkritik oder die studentische Fälschungssammlung „HeFäStuS“, die zum aktiven Kunst-Debunking einlud. Führungen führten ins Wilhelm-Hack-Museum und in die historische Kartensammlung Heidelbergs.

Abends stellte ein studentisches Team den Tagungsband zum 100. KSK vor. Der Podcast „Von Lanzen und Luftschiffen“ lud zum Live-Gespräch über Romantik in der Kunst ein. Carlos Sonsalla, der am Podcast teilnahm, sprach auf Nachfrage über die persönliche Bedeutung des KSK: „[Der KSK] ist ein Kongress für Leute, die noch keinen Doktor haben oder irgendwo forschen, sondern die erste Möglichkeit, ein bisschen Luft zu schnuppern, und Lust zu bekommen auf internationale Kongresse.“ Das Wichtigste sei, „Spaß zu haben und sich zu inspirieren, denn so funktioniere die Kunst- (Geschichte) schon seit Jahrhunderten.“

Samstag: Gipfelgespräche mit Schlossblick

Der Samstag begann mit dem hochschulpolitischen Plenum im Neuen Hörsaal Physik: Hier wurde diskutiert und der übernächste Austragungsort des KSK bestimmt. Nachmittags führte eine gemeinsame Wanderung auf den Philosophenweg – mit klassischem Blick auf Schloss und Altstadt. Den Tagesausklang bildete ein Filmabend mit Einführung: Ernst Marischkas „Alt-Heidelberg“ (1959) wurde als Heimatfilm über das Kommen und Gehen in Heidelberg gelesen und kritisch in den Kontext von Reiselust und Heimat verortet.

Sonntag: Rückreise mit globalen Perspektiven und neuen Eindrücken im Gepäck

Am Abschlusstag öffneten Vorträge globale Perspektiven: von digitalen Bildwanderungen in der Meme-Kultur, über kulturellen Extraktivismus in historischen Karten, bis hin zu west-östlichen Wechselwirkungen im japanischen Holzschnitt um 1870. Auch das immersive Pilgererlebnis am Sacro Monte di Varallo wurde thematisiert.

Mit der offiziellen Verabschiedung und der Übergabe an das kommende Team in Bochum endete ein vielschichtiger Kongress, der kunsthistorisches Wissen vertiefte, gesellschaftliche Fragen der Mobilität reflektierte und Raum für Austausch bot.

Von Laetitia Klein

Laetitia Klein
+ postsBio

...ist schon immer gerne der Frage Warum nachgegangen. Diese Leidenschaft prägt nicht nur ihr Studium der Geschichte und Politikwissenschaften sondern seit 2025 auch ihre Mitarbeit beim ruprecht. Besonders gerne verliert sie sich in Recherchen oder Aktuellem aus Kultur und Politik.

  • Laetitia Klein
    Hack Attack!
  • Laetitia Klein
    Barrierefrei büffeln! 
  • Laetitia Klein
    Die Neue am Campus
  • Laetitia Klein
    Farblos schön 
  • Laetitia Klein
    Kolossal Kolonial
  • Laetitia Klein
    Odessa x Heidelberg
  • Laetitia Klein
    Unvergessen?
  • Laetitia Klein
    Am Ende des Regenbogens 
  • Laetitia Klein
    Wie es nach dem Ende weiterging 
  • Laetitia Klein
    ruprecht kocht: Quiche Lorraine 
  • Laetitia Klein
    Zwischen Zitierstilen, Kopfzeilen und Kapitälchen: Verloren im Formalitätendschungel
Heinrike Gilles
+ postsBio

...studiert molekulare Biotechnologie und ist seit dem Sommersemester 2023 beim ruprecht. Meistens schreibt sie wissenschaftliche Artikel oder über das studentische Leben. Seit November 2023 kümmert sie sich außerdem um die Website und den Instagram-Kanal des ruprecht.

  • Heinrike Gilles
    Erneut Exzellent?
  • Heinrike Gilles
    Neues Jahr, neues Spiel, neues Glück!
  • Heinrike Gilles
    Meldungen
  • Heinrike Gilles
    Anruf im Kreml
  • Heinrike Gilles
    Antifas aller Länder, vereinigt euch!
  • Heinrike Gilles
    Wer backt am besten?
  • Heinrike Gilles
    Die Neue am Campus
  • Heinrike Gilles
    Kultur-Kalender
  • Heinrike Gilles
    Die wehrhafte Demokratie
  • Heinrike Gilles
    Let him cook  
  • Heinrike Gilles
    „Frauen in der Philosophie“ – Vortrag an der Uni Heidelberg wirft wichtigen Blick auf strukturelle Ungleichheiten
  • Heinrike Gilles
    In Conclave
  • Heinrike Gilles
    Der Stein der Weisen
  • Heinrike Gilles
    Wasser und Wind
  • Heinrike Gilles
    Mele Kalikimaka, Nollaig Shona und Feliz Navidad
  • Heinrike Gilles
    Aufgepasst!
  • Heinrike Gilles
    Gruppendynamik
  • Heinrike Gilles
    Pssst… Geheimtipp
  • Heinrike Gilles
    Junge Trauer
  • Heinrike Gilles
    „Hättest ja mal fragen können“
  • Heinrike Gilles
    Die Seiten der Klimakrise 
  • Heinrike Gilles
    Situationships – eine Hommage
  • Heinrike Gilles
    Sturatlos
  • Heinrike Gilles
    Running From My Problems
  • Heinrike Gilles
    Posen, posten, profilieren
  • Heinrike Gilles
    Ruprecht liebt
  • Heinrike Gilles
    Stadt des Geldes
  • Heinrike Gilles
    Grauer Daumen
  • Heinrike Gilles
    Ablassbrief fürs Klima 
  • Heinrike Gilles
    Tod der Blaublüter 
  • Heinrike Gilles
    Profit gegen Leben
  • Heinrike Gilles
    Das große ruprecht Quiz
  • Heinrike Gilles
    Heiße Viren suchen Wirte
  • Heinrike Gilles
    Mikroorganismen mampfen Müll
  • Heinrike Gilles
    Aus der Zeit gefallen
  • Heinrike Gilles
    Sprengt Bargeld den Rahmen?
  • Heinrike Gilles
    Get that D
  • Heinrike Gilles
    … lasst es lieber!
Tags: HeidelbergKongressKunstgeschichteNr. 214StudierendeStudierendenkongress

Empfohlene Artikel

Hack Attack!
Ausgabe

Hack Attack!

25. Januar 2026
Neues Jahr, neues Spiel, neues Glück!
Ausgabe

Neues Jahr, neues Spiel, neues Glück!

23. Januar 2026
Sie ist wieder da
Ausgabe

Sie ist wieder da

20. Januar 2026
Grafik: Felix Albrecht
Ausgabe

ruprecht liebt

16. Januar 2026
nächster Artikel
Film ab!

Film ab!

Beflüüügelt in die Vorlesung 

Beflüüügelt in die Vorlesung 

Elitäres Mittelfeld

Elitäres Mittelfeld

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Printarchiv
  • Unsere Redaktion

kein Ergebnis
View All Result
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen