• Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
Donnerstag, 2. Juli 2026
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
kein Ergebnis
View All Result

Erklär’s mir als wäre ich fünf: Finanzblase

von Pauline Zürbes, Robert Bretschi und Lily Grau
1. Juli 2026
in Ausgabe, Erklär's mir als wär ich fünf, Startseite, Wissenschaft
Lesedauer: 3 Minuten
0
Erklär’s mir als wäre ich fünf: Finanzblase

Grafik: Lily Grau

Was Künstliche Intelligenz mit niederländischen Tulpen gemeinsam haben könnte

Die Sorge, dass die künstliche Intelligenz unser Leben bald komplett übernimmt, wächst. Doch damit nicht genug! Von BWL-Justus:innen hört man häufig noch Bedenken, dass der KI-Hype eine Finanzblase sein könnte. Aber was ist das überhaupt? Ganz unkompliziert und ohne Mansplaining erklären wir es euch.

Finanzkrisen beginnen häufig mit sogenannten Blasen. Diese Metapher darf ziemlich wörtlich genommen werden. Wie eine Seifenblase, die wächst und zerplatzt, steigt der Wert eines Guts immer mehr, bis er irgendwann zusammenbricht und nicht mehr übrig bleibt.

Um zu verstehen, was eine solche Blase ist, bietet sich das Beispiel der Tulpenblase in den Niederlanden in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts an. Sie gilt als erste Spekulationsblase der Geschichte. Damals gelangten die Tulpenzwiebeln aus dem östlichen Mittelmeerraum durch die Niederlande nach Europa. Mit der Zeit wuchs das Interesse an den neuartigen Blumen: je ausgefallener die Blüten, desto wertvoller die Zwiebeln. Von Krankheiten befallene Pflanzen, deren Muster sich dadurch veränderten, umso beliebter und so stieg der Preis noch schneller. Händler:innen kauften Zwiebeln nur in der Absicht, sie mit Gewinn wieder zu verkaufen. Als bei Auktionen die erwarteten Preise nicht mehr erzielt wurden, fielen sie daraufhin in den gesamten Niederlanden. Das Vertrauen, dass es immer einen Käufer für Tulpenzwiebeln geben werde, war gebrochen. Die Preise fielen um bis zu 95 Prozent des höchsten Verkaufswertes. Zahlreiche Händler:innen mussten ihre Ware mit extremen Verlusten verkaufen oder wurden sie gar nicht mehr los.

Die holländische „Tulpenmanie“ ist ein skurriles, vergleichsweise aber harmloses Beispiel für den Zusammenbruch eines Finanzsystems. Das Prinzip ist aber immer ähnlich: Ein Anlageprodukt erfährt eine stetige Aufwertung. Irgendwann ist der Marktwert dann weit über dem tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzen, sodass neue Käufer:innen ausbleiben und der Wert des Produkts fällt. Diejenigen, die zum Zeitpunkt des Platzens in dieses Produkt investiert haben, verlieren nicht nur den erhofften Gewinn, sondern auch das Geld, das sie zum Investitionszeitpunkt dafür aufgegeben haben. Gefährlich werden platzende Blasen vor allem dann, wenn nicht nur Privatpersonen investiert haben, sondern auch Banken und Staaten. Verlieren diese plötzlich große Mengen an Geld, kann daraus eine allgemeine Finanzkrise entstehen. Das größte Problem an Finanzblasen ist, dass man sie kaum vorhersagen kann. Der Marktwert eines überbewerteten Produkts kann sich wieder dem echten Wert annähern. Zwar machen Anleger:innen auch in diesem Fall Verluste – aber weniger rapide und gravierend.

Derartige Finanzblasen kann man immer wieder beobachten. So trieb nämlich Immobilienblase in den USA die Preise für Häuser jahrelang in die Höhe, bis sie platzte und 2008 in der Finanzkrise gipfelte. Zuvor platzte kurz nach der Jahrtausendwende die sogenannte Dotcom-Bubble. In den 90er Jahren sorgte die Verbreitung des Internets dafür, dass die Anzahl an Unternehmensgründungen im Technologiebereich stetig wuchs. In der Hoffnung, in zukunftsfähige Unternehmen zu investieren, kauften immer mehr Anleger:innen deren Aktien. So wurden ihre Preise in die Höhe getrieben. Als klar wurde, dass sie nicht die erhofften Gewinne bringen würden, brach der Markt zusammen. Amazon und Ebay überlebten die Krise und wuchsen mehr denn je, während zahlreiche andere Unternehmen in der Versenkung verschwanden. Der Hype um neue technologische Entwicklungen birgt also aus wirtschaftlicher Perspektive auch die Gefahr einer Blase. Ob auch die immer höheren Investitionen in künstliche Intelligenz sich letztendlich als Finanzblase entpuppen, bleibt abzuwarten. Man sollte jedoch beim Investieren die wahnwitzigen Heils-Versprechungen des Silicon Valley mit Vorsicht genießen – und sich hin und wieder an die holländischen Tulpenhändler:innen aus dem 17. Jahrhundert erinnern.

Von Pauline Zürbes und Robert Bretschi

Pauline Zürbes
+ postsBio

...schreibt seit Wintersemester 2023/24 für den ruprecht – am liebsten über das, was Studierende und Heidelberg gerade bewegt.

  • Pauline Zürbes
    FachSchafft ihr’s?
  • Pauline Zürbes
    ruprecht fragt – Meike antwortet
  • Pauline Zürbes
    Yes, We Care!
  • Pauline Zürbes
    Partner in turbulenten Zeiten 
  • Pauline Zürbes
    Mit Kind und Hegel 
  • Pauline Zürbes
    Hoffnung für Syrien
  • Pauline Zürbes
    Spart uns nicht kaputt!
  • Pauline Zürbes
    Mach’s gut Marstall
  • Pauline Zürbes
    Schlechte Aussicht auf dem Berg
  • Pauline Zürbes
    Bares für Bildung 
  • Pauline Zürbes
    Achtung für Fälschungen 
  • Pauline Zürbes
    Gedenken an Täter statt an Opfer
  • Pauline Zürbes
    Elite-Hiwis für Elite-Unis 
  • Pauline Zürbes
    Wissenschaft sich ab
Robert Bretschi
+ postsBio
  • Robert Bretschi
    Renten-Roulette
  • Robert Bretschi
    “Feige Schmähungen und verfassungswidrige Symbole”
  • Robert Bretschi
    Sie ist wieder da
  • Robert Bretschi
    Pochen auf Epochen
  • Robert Bretschi
    Ausgezeichnete Wissenschaft
  • Robert Bretschi
    Ticket mit Geld-Zurück-Garantie
  • Robert Bretschi
    In Conclave
  • Robert Bretschi
    Ein Plädoyer für den Kaffee
  • Robert Bretschi
    Hoffnung für Syrien
  • Robert Bretschi
    Hohle Angelegenheit 
  • Robert Bretschi
    What the Bafög
  • Robert Bretschi
    Mele Kalikimaka, Nollaig Shona und Feliz Navidad
  • Robert Bretschi
    Ruprecht liebt
  • Robert Bretschi
    Guten!
  • Robert Bretschi
    Vom Philosophen zum Bürgermeister
  • Robert Bretschi
    Windkraft? Ja, aber …
  • Robert Bretschi
    Auf das Leben!
  • Robert Bretschi
    Studis in den Knast
  • Robert Bretschi
    Filmriss
  • Robert Bretschi
    Made in Heidelberg
  • Robert Bretschi
    Weniger misogyn als gedacht
Lily Grau
+ postsBio

...schreibt wonach ihr grade der Sinn steht und leitet seit dem Sommersemester 2025 die Bildredaktion als 50% einer Doppelspitze

  • Lily Grau
    Von einem anderen Stern 
  • Lily Grau
    Partner in Crime 
  • Lily Grau
    Ideenbrücken 
  • Lily Grau
    Marie Tharp 
  • Lily Grau
    Gender Help Gap 
  • Lily Grau
    Bitte Berlin beseitigen!
  • Lily Grau
    Liebesgrüße vom Silberfisch
  • Lily Grau
    Hackfest
  • Lily Grau
    ruprechts finest selection 
  • Lily Grau
    Speichellecker
  • Lily Grau
    Es geht an die Wäsche
  • Lily Grau
    We(h)r, wie, was?
  • Lily Grau
    Operation „Lebensfeindin“ 
  • Lily Grau
    Gut, besser, Wurm
  • Lily Grau
    Bye Bye Buch?
  • Lily Grau
    Winterwundermittel 
  • Lily Grau
    Ofen, Herd & Co. KG 
  • Lily Grau
    Klaut Kunst!
  • Lily Grau
    Muss man alles selber machen? 
  • Lily Grau
    ruprecht liebt
  • Lily Grau
    Mileva Marić
  • Lily Grau
    Lesen im Loch
  • Lily Grau
    Yes, We Care!
  • Lily Grau
    Mein Wels in der Brandung
  • Lily Grau
    Clara Immerwahr
  • Lily Grau
    Ja, nein, vielleicht…? 
  • Lily Grau
    Ada Lovelace 
Tags: Erklär's mir als wär ich fünfFinanzblaseKIKI-HypeNr. 221TulpenmanieWissenschaft

Empfohlene Artikel

ruprecht fragt – Arian antwortet
Ausgabe

ruprecht fragt – Arian antwortet

30. Juni 2026
So ein Zirkus
Ausgabe

So ein Zirkus

29. Juni 2026
Einen Quantensprung auf die Bühne
Ausgabe

Einen Quantensprung auf die Bühne

28. Juni 2026
Muff von 1000 Jahren
Ausgabe

Muff von 1000 Jahren

27. Juni 2026

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Printarchiv
  • Unsere Redaktion

kein Ergebnis
View All Result
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen