• Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
Sonntag, 22. Februar 2026
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
kein Ergebnis
View All Result

Selbst(verteidigt) ist die Frau

von Solveig Harder, Emilio Nolte und Sara Haase
22. Februar 2026
in Ausgabe, Startseite, Studentisches Leben
Lesedauer: 3 Minuten
0
Selbst(verteidigt) ist die Frau

Die Fähigkeit zur Selbstbehauptung stärkt das Selbstbewusstsein. Grafik: Sara Haase

Gegen Frauen gerichtete Straftaten nehmen zu. Unsere Redakteurin besucht einen Kurs des Studierendenwerks und lernt: Selbstverteidigung kann Leben retten

In einer Stadt wie Heidelberg, in der viele Student:innen abends zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, ist das Bedürfnis nach Sicherheit oft unausgesprochen, aber präsent. Im vergangenen Juni wurde Lea* in der Heidelberger Altstadt Opfer eines gewalttätigen homophoben Angriffs. Sie befand sich auf ihrem Heimweg. Nach dem ersten Schlag ins Gesicht war ihr klar, dass sie in der Situation gefangen war. Ausweichen war nicht mehr möglich.

Lea hat in ihrer Kindheit viele Jahre lang Jiu-Jitsu praktiziert. Die aus Japan stammende und auf Selbstverteidigung ausgelegte Kampfkunst zielt darauf ab, Angriffe mit Technik und Kontrolle abzuwehren statt mit Kraft. Im Gegensatz zu Kampfsportarten wie Boxen oder Kickboxen, bei denen der sportliche Wettkampf im Vordergrund steht, spielen Prävention, Kontrolle und ein klarer Moralkodex eine wichtige Rolle: Techniken sollen schützen, nicht angreifen.

„Wenn man einmal einen Schlag auf den Kopf kriegt, ist man für zwei, drei Sekunden nicht fähig, irgendetwas zu tun“, sagt Lea. Es seien genau diese Sekunden gewesen, die gefehlt hätten. Immerhin habe sie es noch geschafft, die Arme schützend vor das Gesicht zu ziehen. Die jahrelange Jiu-Jitsu-Übung konnte sie zwar nicht aus der Situation befreien – bereits zahlenmäßig war sie ihren Angreifern unterlegen – doch sie wusste, welche Bereiche am Körper man noch bestmöglich schützen kann. Selbstverteidigung ist keine Garantie für Sicherheit, sondern ein Werkzeug mit klaren Grenzen, betont Lea. Heute fühlt sie sich nicht unsicherer, sondern aufmerksamer. Wichtig ist ihr vor allem eins geblieben: „Ich habe nicht falsch gehandelt.“

Das Stuwe bietet einen Selbstverteidigungskurs für Studentinnen an

Das Bundeskriminalamt meldete im letzten November eine Zunahme an geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichteten Straftaten in fast allen Delikten. Für das Jahr 2024 erfasste die Kriminalstatistik 53.451 Sexualstraftaten sowie 187.128 weibliche Opfer im Bereich der häuslichen Gewalt. Auch queere Menschen und andere marginalisierte Gruppen sind häufig betroffen. Vor diesem Hintergrund erscheint das Erlernen von Selbstverteidigungstechniken für viele als naheliegende Antwort – als Möglichkeit, Handlungsspielräume zu gewinnen und ein Stück Kontrolle zurückzuerlangen. Zugleich macht dieser Fokus deutlich, wie sehr Fragen von Sicherheit noch immer individualisiert werden. Anstatt Gewalt als gesellschaftliches Problem zu begreifen, wird Verantwortung häufig auf diejenigen verlagert, die potenziell betroffen sind.

Unsere Redakteurin Sara besuchte den Selbstverteidigungskurs für Studentinnen des Studierendenwerks. Dieser wird zwei Mal pro Semester kostenlos angeboten und von zwei pensionierten Polizeibeamten, Dieter Schmid und Hermann Jochim, geleitet.

Der Kurs ist in zwei Hälften aufgeteilt, die jeweils drei Stunden lang sind. Dem ersten theoretischen Teil folgt die praktische Umsetzung eine Woche später. Die Gruppe bietet einen Safe-Space, in dem man sich über Erfahrungen austauschen und Fragen stellen kann. Sara berichtet: „Die Atmosphäre ist offen und wohlwollend. Man merkt sofort, dass Dieter und Hermann unser Wohlbefinden ein großes Bedürfnis ist.“ Wiederholt bestärken sie die Teilnehmerinnen darin, dass sich Gegenwehr immer lohnt und ermutigen sie, wirklich nur die Übungen mitzumachen, bei denen sich alle wohlfühlen. Details zu den Techniken sollen auf Dieters und Hermanns Wunsch nicht nach außen getragen werden, damit potenzielle Täter sich nicht vorbereiten können. „Ich habe definitiv von dem Workshop profitiert. Ich fühle mich sicherer, gerade, wenn ich abends alleine unterwegs bin. Außerdem hatte ich die Chance, mich im praktischen Teil selbstwirksam zu erleben“, berichtet Sara. Diese Erfahrung bestätigt ihr: Sie kann sich selbst wehren. Fortschritte sieht sie nicht nur bei sich selbst – auch die anderen Kursteilnehmenden wachsen über sich hinaus: „Wir haben uns gegenseitig motiviert und angefeuert. Wir sind schnell zusammengewachsen. Ich kann jeder empfehlen, den Workshop von Dieter und Hermann zu besuchen.“

*Name von der Redaktion geändert

Von Solveig Harder, Emilio Nolte und Sara Haase

Solveig Harder
+ postsBio

...studiert Mathematik im Bachelor und schreibt seit Mai 2023 für den ruprecht. Sie widmet sich besonders gerne gesellschaftlichen Themen, die für Studierende relevant sind.

  • Solveig Harder
    ruprecht liebt
  • Solveig Harder
    Trippy Theater  
  • Solveig Harder
    Romantischer ruprecht
  • Solveig Harder
    Ruprecht fragt – Christoph antwortet
  • Solveig Harder
    Yes, We Care!
  • Solveig Harder
    Wohin mit dem Kohlenstoff?
  • Solveig Harder
    Wo die wilden Kerle wohnen
  • Solveig Harder
    Ada Lovelace 
  • Solveig Harder
    Mit Kind und Hegel 
  • Solveig Harder
    Romantischer ruprecht
  • Solveig Harder
    Müüüüüde
  • Solveig Harder
    Ab in den Urlaub!
  • Solveig Harder
    Medis heben ab
  • Solveig Harder
    Posen, posten, profilieren
  • Solveig Harder
    Burschis be crazy 
  • Solveig Harder
    Marathon der Denkakrobatik 
  • Solveig Harder
    Am anderen Ende der Stadt
Emilio Nolte
+ postsBio

...studiert Volkswirtschaft und schreibt seit dem Sommer '23 für den ruprecht. Er ist ein Freund der pointierten Kolumne und leitete einst die Seiten 1-3.

  • Emilio Nolte
    Hörst du noch oder lernst du schon?
  • Emilio Nolte
    Sparen tötet
  • Emilio Nolte
    Trippy Theater  
  • Emilio Nolte
    ruprecht kocht: Cuñapes 
  • Emilio Nolte
    Romantischer ruprecht
  • Emilio Nolte
    Ohren auf bei der Albenwahl 
  • Emilio Nolte
    Ruprecht fragt – Christoph antwortet
  • Emilio Nolte
    Live und in HD
  • Emilio Nolte
    ruprecht liebt
  • Emilio Nolte
    Dr. Goebbels 
  • Emilio Nolte
    ruprecht fragt, Wolfgang Graczol antwortet
  • Emilio Nolte
    Studium und Sexarbeit
  • Emilio Nolte
    Jetzt am Ball bleiben 
  • Emilio Nolte
    EUrenkel statt Europa
  • Emilio Nolte
    Phönix aus der Asche
  • Emilio Nolte
    Posen, posten, profilieren
  • Emilio Nolte
    Stadt des Geldes
  • Emilio Nolte
    ruprecht liebt
  • Emilio Nolte
    „Habe mich durchgebissen“
  • Emilio Nolte
    ruprecht fragt, Moritz antwortet
  • Emilio Nolte
    Wir schauen nur
  • Emilio Nolte
    Klo Atlas
  • Emilio Nolte
    Zu fein fürs Theater
  • Emilio Nolte
    Jugend ohne Land
Sara Haase
+ postsBio

…studiert Germanistik im Kulturvergleich und Anglistik im Master. Sie schreibt seit dem Sommersemester 2024 für den ruprecht. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, singt sie zu Taylor Swift mit, während sie Kekse backt.

  • Sara Haase
    Ruprecht fragt – Christoph antwortet
  • Sara Haase
    Zurück in die Vergangenheit
  • Sara Haase
    Performst du noch…
  • Sara Haase
    Läuft bei dir
  • Sara Haase
    ruprecht liebt 
  • Sara Haase
    Ruprecht fragt, Antonia Brehme antwortet
  • Sara Haase
    Alle Jahre wieder
  • Sara Haase
    Ok YoKI
  • Sara Haase
    Ab auf die Alm!
  • Sara Haase
    Die Seiten der Klimakrise 
  • Sara Haase
    Hier kommt Ihre Exzellenz
  • Sara Haase
    Steinbrezeln gegen Wissenshunger
Tags: häusliche GewaltNr. 219SelbstverteidigungStudentinnenStudierendenwerkStuWe

Empfohlene Artikel

Eunice Foote
Ausgabe

Eunice Foote

14. Februar 2026
Doktor… Who?
Ausgabe

Doktor… Who?

8. Februar 2026
News aus Neu-Delhi
Ausgabe

News aus Neu-Delhi

5. Februar 2026
ruprechts finest selection 
Ausgabe

ruprechts finest selection 

3. Februar 2026

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Printarchiv
  • Unsere Redaktion

kein Ergebnis
View All Result
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen