• Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
Mittwoch, 28. Januar 2026
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
kein Ergebnis
View All Result

Bedeutungsschwanger

von Lena Hilf
22. Juni 2024
in Ausgabe, Weltweit
Lesedauer: 4 Minuten
0
Bedeutungsschwanger

Wie sieht es mit der Legalität von Abtreibungen weltweit aus? Grafik: Lena Hilf

Selbstbestimmung oder Zwang: Gerichts– und Parlamentsentscheide zu Abtreibungen weltweit erzeugen ein gemischtes Bild. Macht die Welt in Sachen Frauenrechte einen Schritt vor oder zurück? Eine Übersicht

In Frankreich sind Abtreibungen auf Wunsch der Schwangeren bis zur 16. Schwangerschaftswoche erlaubt, und das schon seit fast 50 Jahren. Seit 2013 werden Schwangerschaftsabbrüche gänzlich von der Versicherung getragen. Im März diesen Jahres hat Frankreich das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung verankert. Auch auf EU-Ebene gibt es nun Bestrebungen, Abtreibungen in die Charta fundamentaler Rechte aufzunehmen. 

Seit Mitte April dürfen in Italien Abtreibungsgegner:innen Abtreibungskliniken betreten, um gezielt auf Patient:innen einwirken zu können. In Italien sind Abtreibungen seit 1978 legal, jedoch weigern sich etwa 63 Prozent der Mediziner:innen, die Prozedur durchzuführen. Wer Abtreibungen durchführt, muss mit Diskriminierungen rechnen.

In Deutschand und Österreich sind Abtreibungen zwar nicht legal, aber unter bestimmten Umständen straffrei. Dazu gehört eine verpflichtende Beratung mit anschließender Wartezeit. Doch die Hürden für ungewollt Schwangere in Deutschland sind groß: Es gibt kaum Praxen, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten, und erst seit zwei Jahren dürfen Ärzt:innen darüber informieren. Im April empfahl eine von der Bundesregierung beauftragte Kommission, Schwangerschaftsabbrüche in der Frühphase der Schwangerschaft zu legalisieren. Die Regierung möchte nun den Diskurs dazu eröffnen.

In China sind Abtreibungen legal. In  Zeiten der Ein-Kind-Politik wurden Frauen nicht selten zur Abtreibung oder zur frühzeitigen Einleitung der Geburt gezwungen. Die gezielte, wenn auch offiziell verbotene, Abtreibung weiblicher Föten aufgrund der zu erwartenden soziokulturellen Nachteile führt zu einer Geschlechterdisbalance in der Bevölkerung. 

Je nach Bundesstaat sind in den USA Abtreibungen entweder legal oder nur innerhalb sehr strenger zeitlicher und juristischer Grenzen erlaubt. Seit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs im Jahr 2022 dürfen die einzelnen Bundesstaaten selbst über die Legalität von Schwangerschaftsabbrüchen entscheiden. So gilt in Florida seit dem ersten Mai ein Abtreibungsverbot ab der sechsten Woche nach Ausbleiben der Menstruation. 

 Die „marea verde“ Bewegung, auf Deutsch grüne Welle, entstand 2003 in Argentinien im Kampf um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch – mit Erfolg. Seit der Legalisierung von Abtreibungen in Argentinien schwappte die grüne Welle über weitere lateinamerikanische Staaten. Die grünen Bandanas haben in den vergangenen drei Jahren auch in Kolumbien, Equador und Teilen von Mexiko eine Liberalisierung in der Gesetzgebung erreicht. 

 Im Maputo-Protokoll haben sich die Mitgliedsländer der African Union 2003 auf ein Mindestmaß für das Recht auf Abtreibungen geeinigt. Demnach muss es möglich sein, wegen gesundheitlichen Gründen oder nach einer Vergewaltigung eine Schwangerschaft legal abzubrechen. Als eines vieler Außengebiete der vereinigten Staaten trifft das Supreme-Court Urteil auch Amerikanisch-Samoa. Der Inselstaat hatte Abtreibungen schon zuvor erheblich eingeschränkt und wird sie voraussichtlich komplett verbieten. 2016 wütete das Zika-Virus in Amerikanisch-Samoa, welches bei den Föten infizierter Mütter schwere Fehlbildungen auslöst. Infizierte Frauen mussten zur Abtreibung nach Hawaii fliegen, was sich die Wenigsten leisten konnten. 

Von Lena Hilf 

Lena Hilf
+ postsBio

...studiert Physik und schrieb ab Oktober 2019 für den ruprecht. Besonders gerne widmete sie sich Glossen, die oft das alltägliche Leben sowie wissenschaftlichen oder politischen Themen behandelten. Sie leitete erst das Ressort Hochschule und später das Ressort Wissenschaft.

  • Lena Hilf
    Reakkreditie… was?
  • Lena Hilf
    Kaufhausbesetzung!
  • Lena Hilf
    Der akademische Triathlon
  • Lena Hilf
    Wellen aller Art
  • Lena Hilf
    „Wir sind da, lasst uns reden“ 
  • Lena Hilf
    Stachliger Geburtstag
  • Lena Hilf
    Sieht selbstgemacht aus
  • Lena Hilf
    Grüner Olymp dank Sintflut
  • Lena Hilf
    Wessen Heidelberg?
  • Lena Hilf
    Kiffkoordinaten
  • Lena Hilf
    Mind the Gap
  • Lena Hilf
    Prüfungsphase
  • Lena Hilf
    Zusammengerückt
  • Lena Hilf
    ruprechts Allerlei – Ausgabe 206
  • Lena Hilf
    Ablassbrief fürs Klima 
  • Lena Hilf
    Liebes Christkind
  • Lena Hilf
    Wo Bier und Honig fließen
  • Lena Hilf
    „Girls just wanna have fun“
  • Lena Hilf
    Hochschule bleibt nass
  • Lena Hilf
    Feldneuheit
  • Lena Hilf
    … lasst es lieber!
  • Lena Hilf
    Ausgepresst wie eine Zitrone
  • Lena Hilf
    Pro/Contra: Süße steuern?
  • Lena Hilf
    „Jeden Tag haben wir uns verabschiedet“
  • Lena Hilf
    Nur Unsicherheit ist sicher
  • Lena Hilf
    Bib-Atlas
  • Lena Hilf
    „Ohne uns ist Stillstand“
  • Lena Hilf
    Radikal richtungslos
  • Lena Hilf
    Themen für die Urne
  • Lena Hilf
    Implantate aus dem Drucker
  • Lena Hilf
    Dreizehn Arten von Profs
  • Lena Hilf
    Kleine Insel, große Dinos
  • Lena Hilf
    THE RÄNT
  • Lena Hilf
    Der Ball im Flitzeauto
  • Lena Hilf
    Patriarchat und Pharmaindustrie
  • Lena Hilf
    „Übersetzung nicht prioritär“
  • Lena Hilf
    Krisensicher
  • Lena Hilf
    Geld für’s Studieren?
  • Lena Hilf
    Wie präsent ist präsent?
  • Lena Hilf
    Posteriorität, die
  • Lena Hilf
    „Impfen wie der Teufel“
  • Lena Hilf
    Ein Elementarteilchen gegen den Rest der Welt
  • Lena Hilf
    Heidelberger Radweg erhält Greenpeace-Auszeichnung
  • Lena Hilf
    https://audimax.heiconf.uni-heidelberg.de/vpkp
  • Lena Hilf
    Physik unterm Hakenkreuz
  • Lena Hilf
    Netzausfall statt Zoom-Seminar
  • Lena Hilf
    Lerntipps für das Onlinesemester
  • Lena Hilf
    Klinik im Dornröschenschlaf
  • Lena Hilf
    Kein Netz, keine Chance
  • Lena Hilf
    Rollen bis zur Decke – Versorgt für drei Dekaden
  • Lena Hilf
    Ein Preis zum Lachen
Tags: AbtreibungenBabyFötusFrauenrechteLegalMaputo-ProtokollNr. 208Recht auf AbtreibungSchwangerschaftSchwangerschaftsabbrüche

Empfohlene Artikel

Die Ideentanke
Ausgabe

Die Ideentanke

10. Juli 2024
ruprechts Allerlei – Ausgabe 206
Glosse

Toilettengerechtigkeit

28. Juni 2024
Sieht selbstgemacht aus
Ausgabe

Sieht selbstgemacht aus

25. Juni 2024
Hier kommt Ihre Exzellenz
Ausgabe

Hier kommt Ihre Exzellenz

24. Juni 2024
nächster Artikel
Ruprecht liebt

ruprecht liebt

ruprechts Allerlei – Ausgabe 206

Es gibt ihn wieder

ruprechts Allerlei – Ausgabe 206

Steinbrezeln gegen Wissenshunger

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Printarchiv
  • Unsere Redaktion

kein Ergebnis
View All Result
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen