Unsere Redakteur:innen offenbaren euch, was sie in letzter Zeit gehasst oder worüber sie sich aufgeregt haben. Hass auf alles aus dem echten und dem digitalen Leben. Von Legosteinen über Warteschlangen bis hin zu Korruption und KI
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Wer neuerdings mit dem Bus am Uniplatz aussteigt, stellt erschrocken fest, dass der traditionsreiche McPaper kurzerhand geschlossen wurde und die Räumlichkeiten des viel zu engen, vollgestellten Schreibwarenladens nun von einem WEITEREN Matcha-Laden, mit überteuerten Getränken und Bagels, genutzt werden. Seit dem letzten WiSe können Studis nun auch kostengünstigen Matcha in der Zeughaus-Mensa, sowie im Mar stall-Café bestellen. Auf Heidelbergs Straßen häufen sich matchatrinkende Touris, Matcha-Cafés in der Altstadt sprießen wie Unkraut aus dem Boden, im Darmstädter Hof können Schaulustige seit geraumer Zeit die Almond-Moms beim Reformer-Pilates beobachten. Die Tik-Tok-Trends der letzten Jahre sind lange nicht mehr nur in Berlin und München spürbar. Matcha und Pilates sind zu Statussymbolen geworden, das zeigt, wer mit den Trends der Zeit geht. Doch mal ehrlich, wer kann sich denn bitte so einen hippen Iced-Matcha Latte überhaupt noch leisten?
Von Anja Thea Hafner
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Der Cyberangriff auf die IT-Infrastruktur der Uni Heidelberg öffnete vielen Menschen die Augen für die etlichen Gefahren, die die Digitalisierung mit sich bringt. Seitdem ist ein neuer Player im Spiel, der droht alles und jeden lahmzulegen: unser liebes VPN. In der Prä-Cyberangriff-Ära war das VPN schon immer wie die nervige Werbung im Briefkasten: Ab und zu taucht sie auf, man wirft sie weg und vergisst sie wieder. Zurück in der Gegenwart: der ehemals leicht nervige VPN terrorisiert nun die Heidelberger Studierenden. Moodle? VPN. HeiCo? VPN. Du willst nur kurz eine Mail auf SoGo schicken? Vergiss es – erstmal VPN. Früher war Uni eine Frage der Disziplin, heute ist sie ein digitaler Hürdenlauf, seit die VPN-Pflicht den Aufwand ins Exponentielle treibt.
Von Marvin Otiji
…studiert an der PH und hat schon immer gerne geschrieben. Im Sommer 2024 brachte ihn diese Leidenschaft zum ruprecht. Seit 2026 leitet er das Ressort Heidelberg.








