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Immer nur am Regierungen stürzen

von Claire Meyers und Katharina Frank
19. November 2025
in Ausgabe, Startseite, Weltweit
Lesedauer: 2 Minuten
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Immer nur am Regierungen stürzen

Grafik: Katharina Frank

Die Protestbewegungen der Gen Z verschrecken Autokraten und holen sich ihre Agency zurück

Während die junge Generation in Deutschland die Medien mit ihren „Pudding mit Gabel“-Treffen in Atem hält, setzt die gleiche Generation ihre Regierungen in Südostasien, Afrika und Südamerika durch massenhafte, teilweise gewaltvolle Proteste unter Druck. Bisher hat die Protestwelle zwei Machtwechsel bewirkt: In Nepal wurden am 9. September dieses Jahres, das Parlament sowie mehrere Regierungsgebäude und Residenzen nieder-gebrannt und in Madagaskar hat sich Mitte Oktober das Militär hinter die Demonstrierenden gestellt, woraufhin der Präsident ins Exil geflohen ist. Die Bewegung ist für viele der autokratischen Regime die erste seriöse Bedrohung seit Langem.

Die konkreten Auslöser variieren von Land zu Land, aber eines haben sie gemeinsam: Die Gen Z, die in den betroffenen Staaten große Anteile der Bevölkerung ausmacht, ist wütend und hat die Nase voll von Korruption, schlechter Regierungsführung und Arbeitslosigkeit, die vor allem junge Menschen betrifft. Fahnen, auf denen ein Totenkopf mit Strohhut aus dem japanischen Manga One Piece zu sehen ist, wurden zum Symbol der Proteste. In der Serie kämpft der Hauptcharakter mit seiner Piratenbande für Freiheit und setzt sich gegen Ungerechtigkeit ein.

Die Protestwellen haben schon jetzt zwei Machtwechsel bewirkt

An sich ist es nichts Neues, dass junge Menschen auf die Straße gehen und protestieren. Doch dass sie dabei Autokraten in die Flucht schlagen, eine Übergangspräsidentin auf Discord wählen und gleichzeitig mit Tiktoks und Memes viral gehen, auf denen sie sich mitunter an brennenden Autos Zigaretten anzünden, schon. Was die älterenGenerationen als hoch unseriöses und diskreditierendes Verhalten qualifizieren würden, wird unter jungen Menschen ganz anders wahrgenommen: Dieser Umgang mit den sozialen Medien ist ein Allein-stellungsmerkmal der Gen Z und macht die Proteste so erst recht zu einer „Gen Z Protestbewegung“. Soziale Medien werden nicht nur zur Organisation von Protesten verwendet, sondern auch gezielt benutzt, um Sympathie und Unterstützung unter jungen Menschen auf der ganzen Welt für die Bewegung zu generieren. Das verleiht den Plattformen eine neue Bedeutung im Kontext der Proteste. Die Bewegung nimmt das Stigma der apolitischen Jugend, die nur am Handy sei und sich nicht um ihre Zukunft kümmere, dreht es um und holt sich ihre Agency zurückholt. Im Falle Nepals und Madagaskars hat dies historische Machtwechsel bewirkt.

Interessant ist auch, dass es keine einzelnen Führungspersonen gibt, um die sich die Protestbewegungen in den Ländern scheren. Im Falle Marokkos zum Beispiel, steht niemand bewusst an der Spitze der Bewegung. Weder marokkanische Autoritäre noch Journalist:innen konnten bisher Anführer:innen identifizieren. Man nimmt sich alsGeneration wahr und organisiert sich auf der Plattform Discord, die für die Bewegung eine Scharnierfunktion angenommen hat. Dort wird geplant, Erfahrungen ausgetauscht und im Falle Nepals sogar die Übergangspräsidentin gewählt. Ob die Protestbewegungen nachhaltig sind und schlussendlich zu dem gewünschten Systemwandel führen, ist noch ungewiss. Trotzdem ist es unfassbar inspirierend zusehen, wie junge Menschen mit klaren politischen Zielen Rechenschaft von ihren Regierungen fordern und sich aktiv gegen die durch fehlgeschlagene Politik aufgezwungene Perspektivlosigkeit wehren.

Von Claire Meyers

 

Claire Meyers
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...studiert Politikwissenschaften und Geschichte und schreibt seit anfangs des Wintersemester 2023/24 für den ruprecht. Besonders interessiert sie sich für Politik, schreibt aber auch gerne über Heidelberg oder kulturelle und gesellschaftliche Themen.

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Katharina Frank
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