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Winterwundermittel 

von Katharina Frank, Lily Grau und Gideon Ballhorn
24. November 2025
in Ausgabe, Startseite, Wissenschaft
Lesedauer: 3 Minuten
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Winterwundermittel 

Schnief. Grafik: Gideon Ballhorn, Lily Grau

Wenn die Nase läuft und der Hals kratzt: Können Ingwer und Zitrone uns retten? Hausmittel im Faktencheck

Harmlos kündigt sie sich an, durch ein Kratzen im Hals oder die verstopfte Nase – und gleich darauf stellt sich die unbarmherzige Erkenntnis ein: Da bahnt sich wohl eine Erkältung an. Doch was ist jetzt zu tun? Der panische Gang zur Apotheke? Oder lieber der Großeinkauf beim Supermarkt, bei dem die Körbe der Gemüseabteilung ihres Zitronen- und Ingwervorrats erleichtert werden?

Zu allererst: Erkältungen treten zwar zumeist im Winter auf, nicht aber, weil es kalt ist. Sie werden nicht, wie oft angenommen, durch das „Frieren“ oder die Zugluft ausgelöst, sondern durch Viren oder Bakterien, die eine Entzündung der oberen Atemwege auslösen.

Kälte kann allerdings begünstigen, dass Krankheitserreger in den Körper gelangen. Kalte Luft ist trocken. Das macht es für Erreger einfacher, sich zu verbereiten und sich ihren Weg in unsere Körper zu bahnen. Dort sind die Schleimhäute aufgrund der trockenen Kälte anfälliger. Außerdem führen die niedrigen Temperaturen dazu, dass unsere Durchblutung weniger stark ist. Besonders in der Nase sind so wenige Immunzellen. Hier werden Viren so schlechter abgefangen und wir stecken uns leichter an. Regelmäßiges Lüften mindert das Ansteckungsrisiko durch Tröpfcheninfektion aber trotzdem erheblich.

Damit ihr die besten Entscheidungen für eure Gesundheit und euren Geldbeutel treffen könnt, hier eine kurze Diskussion der bekanntesten Hausmittel.

Zuerst zum allgegenwärtigen Ingwer: Die Wurzel wächst unter der Erde und enthält verschiedene ätherische Öle, sowie Gingerol. Dabei handelt es sich um einen Scharfstoff – Gingerol verleiht der Ingwerknolle also die charakteristische Schärfe. In Laborversuchen zeigte sich, dass diese Scharfstoffe eine antioxidative und entzündungs­hemmende Wirkung haben können, die ätherischen Öle wiederum eine antivirale. Zusätzlich führt die Schärfe allein schon zu besser durchbluteten Schleimhäuten – das könnte zu einem schnelleren Transport von Antikörpern führen.

Erkältungen entstehen zwar im Winter vermehrt, aber nicht, weil es kalt ist

Die Studienlage beschränkt sich jedoch zu großen Teilen auf Laborversuche. Dazu, wie Ingwer dem Körper konkret vor oder bei einer akuten Erkältung hilft, gibt es kaum Untersuchungen.

Wichtig ist jedoch: Insbesondere die enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe verflüchtigen sich mit der Zeit, wenn Ingwer erhitzt wird – was bei vielen handelsüblichen Shots (Ingwershots!) der Fall ist, um diese haltbar zu machen. Daher empfiehlt es sich, den Ingwer, ob als Tee oder als Shot, lieber selbst und frisch zubereitet zu sich zu nehmen. Dafür spricht auch, dass sich die meisten gesunden Stoffe, wie auch bei Äpfeln, direkt unter der Schale befinden. Die Ingwerknolle sollte also am besten in Bioqualität gekauft werden, da so die Schale bedenkenlos mitverarbeitet werden kann. Und aufgepasst: Bei empfindlichen Mägen oder akutem Sodbrennen sollte aufgrund der Scharfstoffe auf Ingwer verzichtet oder zumindest auf die Dosierung geachtet werden. Ebenfalls in Ingwer enthalten ist Vitamin C, das nachweislich zu einem funktionierenden Immunsystem beiträgt. Mit etwa 5 mg auf 100 g enthält Ingwer aber wenigerdavon als andere dafür bekannte Lebensmittel. Hagebutten, Sanddorn, schwarze Johannisbeeren und Petersilie enthalten am meisten Vitamin C, sogar deutlich mehr als die dafür eher bekannte Zitrone.

Der Tagesbedarf liegt bei einem Erwachsenen bei etwa 110 mg – und kann ganz ohne Tabletten oder ausgefallene Lebensmittel gedeckt werden, denn auch Rosenkohl, Blumenkohl und Paprika enthalten viel des Vitamins.

Es spricht natürlich aber auch nichts gegen die als Hausmittel bekannte „Heiße Zitrone“ – aber auch hier gilt: Erhitzen zerstört das empfindliche Vitamin. Der Zitronensaft sollte beim Zubereiten also erst ganz am Ende zum lauwarmen Wasser hinzugefügt werden.

Aber auch einfache Hygieneregeln helfen. Ordentlich Händewaschen – das heißt, mit Seife, dreißig Sekunden lang und später auch abtrocknen – hilft enorm.

Das Beste ist am Ende manchmal immer noch das eigene Bett, Decken und eine gute Portion Schlaf. Damit gutes Teetrinken und schon mal prophylaktisch eine gute Besserung!

Von Katharina Frank 

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...studiert Physik im Bachelor und schreibt seit Ende 2023 für den ruprecht. Sie interessiert sich besonders für Wissenschaftskommunikation und Berichte aus Musik, Film und Fernsehen.

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Tags: ErkältungenNr. 217winterWissenschaft

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