• Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
Montag, 24. August 2026
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen
kein Ergebnis
View All Result
ruprecht
kein Ergebnis
View All Result

Die Odyssee – Rezension

von Julia Chantal Müller und Martha Quarch
21. August 2026
in Feuilleton, Film & Theater, Online exklusiv
Lesedauer: 2 Minuten
0
Die Odyssee – Rezension

Grafik: Martha Quarch

Atemberaubende Szenen untermalt mit dramatischer Musik füllen den Kinosaal, als Odysseus mit seiner Crew versucht die Wellen zu bezwingen um endlich nach Hause zu gelangen. Der 2026 erschienene Action-Fantasy Film von Christopher Nolan “Die Odyssee” ist eine Adaption des gleichnamigen Epos von Homer. Das Besondere an Nolans Film: er wurde analog mit speziell angefertigten IMAX-Kameras gefilmt. Diese konnten nur bis zu drei Minuten Material aufzeichnen, weswegen die Frames am Ende vorsichtig zusammengeschnitten werden mussten. Nolan verzichtete komplett auf Green-Screens und nutzte statt CGI moderne Animatronics, um Monster darzustellen, wodurch die imposante Szenerie noch beeindruckender wirkt. Es fühlt sich erfrischend an, Regisseure auf die analoge Weise Filme drehen zu sehen.

Der Film ist achronal aufgebaut. Es wechselt zwischen der Gegenwart und den Rückblenden von Odysseus (Matt Damon). Dieser ist seit 20 Jahren von zu Hause fort, doch der Krieg, für den er aufbrach, ist schon seit 10 Jahren vorbei. Sein Sohn Telemachos, gespielt von Tom Holland, und seine Frau Penelope, welche von Anne Hathaway verkörpert wird, sind die wenigen, die noch an seinem Tod zweifeln. Telemachos macht sich auf die Suche nach seinem Vater, und der von vielen totgeglaubte Odysseus erzählt der Nymphe Kalypso, was nach dem Krieg mit ihm geschah. Währenddessen rennt Penelope die Zeit davon, da ihre Freier den Platz ihres Mannes einzunehmen versuchen.

Ganz Hollywood-typisch wird auch in diesem Film mehr auf Imposanz, als auf Authentizität geachtet. Der Film spielt in der griechischen Heldenzeit etwa um 1200 v. Chr. Die Kostüme sind nicht zeitgemäß gewählt, da damals eine Dendra-Rüstung getragen wurde, welche ein klobiger, schwerer Panzer aus übereinandergelegten Bronzeplatten war. Die Figuren würden so unspektakulär und weniger heldenhaft aussehen. Weiterhin gibt es keine griechischen Hauptdarsteller, da Nolan, wie die meisten großen Regisseure, auf bekannte Schauspieler zurückgriff. Das Problem, dass Hollywood nur noch aus den gleichen Gesichtern besteht, wurde auch in diesem Film sehr deutlich.

Dafür schafft es die für den Film extra komponierte Musik von Ludwig Göransson, das Altgriechische zu verkörpern. Mit antiken Musikinstrumenten wie der Leier und den Aulos, den Trommelrythmen und den Bronzeklängen wird die Brutalität des Abenteuers und die Zerrissenheit Odysseus deutlich hervorgehoben.

Nolan schafft es in einer Eigeninterpretation nicht den Fokus auf kriegerischen Triumph, sondern auf die innere Gefühlswelt des Protagonisten zu legen und nimmt den Zuschauer dadurch mit auf die Reise eines Mannes, der siegreich geworden, aber ruhelos geblieben ist. Derart von Änderungen könnten den Charme der Geschichte nehmen, doch nicht bei Nolan. Ihm gelingt es statt des Kriegstriumphs die Schuldfrage in den Fokus zu stellen und spiegelt damit die Realität moderner Konflikte wider. Mit diesem Film wird Nolan seinem Namen als einer der besten Regisseure vollkommen zurecht.

Von Julia Chantal Müller

Julia Chantal Müller
+ postsBio
  • Julia Chantal Müller
    Gutes aus der Wissenschaft
  • Julia Chantal Müller
    Einen Quantensprung auf die Bühne
  • Julia Chantal Müller
    Viel Wind um Windräder
  • Julia Chantal Müller
    Einmal Mond und zurück
  • Julia Chantal Müller
    Dichterinnen und Denkerinnen …
  • Julia Chantal Müller
    But why?
  • Julia Chantal Müller
    Frauen an die Feder!
Martha Quarch
+ postsBio
  • Martha Quarch
    Epsteins guter Freund in Heidelberg
  • Martha Quarch
    Seven Dates, Seven Ways
  • Martha Quarch
    FachSchafft ihr’s?
  • Martha Quarch
    „Auf der andern Seite des Monds”

Empfohlene Artikel

Marguerres Goldader 
Ausgabe

Marguerres Goldader 

23. August 2026
O Fortuna…
Ausgabe

O Fortuna…

21. August 2026
Kuschelnde Atome
Ausgabe

Kuschelnde Atome

19. August 2026
Als Kunst noch provozieren konnte
Ausgabe

Als Kunst noch provozieren konnte

17. August 2026
nächster Artikel
O Fortuna…

O Fortuna…

Marguerres Goldader 

Marguerres Goldader 

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Printarchiv
  • Unsere Redaktion

kein Ergebnis
View All Result
  • Startseite
    • ruprecht fragt
    • Glosse
    • Schlagloch
    • Pro-Contra
  • Hochschule
    • StuRa
    • Hochschule bleibt stabil
  • Studentisches Leben
    • Psychische Gesundheit
    • 7 Tage
    • Dr. Ruprechts Sprechstunde
  • Heidelberg
    • Kneipenkritik
    • Heidelberger Historie
    • OB-Wahl 2022
  • Wissenschaft
  • Feuilleton
    • Literatur
    • Musik
    • Film & Theater
    • Pro-Contra im Feuilleton
  • Weltweit
  • Die Letzte
  • Online exklusiv
  • Über Uns
    • So entsteht die Ausgabe
    • Unsere Redaktion
    • Mitmachen!
    • Impressum
  • Print
    • Printarchiv
    • Leserbriefe – Info
    • Zu den Briefen