Während bei dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg (dem größten Literaturpreis der Stadt) Autor:innen von ihren Verlagen vorgeschlagen werde müssen, können Interessierte am Preis der Heidelberger Autor:innen ihre Werke ganz einfach selbst einreichen. Um die Chancengleichheit zu sichern, findet das dieses Jahr anonymisiert statt. Die Jury lernt die Autor:innen also erstmal nur per Codewort kennen.
Hierauf legt die diesjährige Jury besonderen Wert: Die reine poetische Qualität der Texte. Die Jury-Mitglieder (alles selbst Literaturschaffende und -begeisterte, darunter auch einige Heidelberger Studierende) werden die Autor:innen ihrer Lieblingstexte also erst bei der öffentlichen Lesung im Zuge der Heidelberger Literaturtage (vom 9. bis 13. Juni 2021) kennenlernen. Dort werden die fünf hervorragendsten Autor:innen ihre Texte persönlich vortragen.
Ihr seid aus Heidelberg, studiert oder wirkt in der Region und habt drei Gedichte, die ihr einreichen wollt? Oder einfach Lust, euch nochmal drei Lockdown-Gedichte von der Seele zu schreiben? Dann werft diese doch den Abgabebedingungen entsprechend (anonymisiert, den Vorgaben gemäß formatiert und in achtfacher Ausführung) bei der Stadtbücherei ein. Zu gewinnen gibt es – neben der Möglichkeit, die eigenen Gedichte bei den Heidelberger Literaturtagen vorzutragen – ein Preisgeld von 1.000 Euro (das der Sponsor Alnatura Heidelberg Weststadt bereitstellt) und einen hochwertigen Lamy-Füllfederhalter.
Abgabe-Deadline ist der 15. Februar. Alle Informationen zur Ausschreibung und Details zur Einreichung findet ihr hier: heidelberg.de
Die Jury (unten abgebildet) freut sich auf Eure Texte.

von Williams Rothvoss-Buchheimer
Williams Rothvoss-Buchheimer studiert Anglistik und Germanistik im Master. Außerdem ist er Juror und Organisationsmitglied für den Heidelberger Autor:innenpreis 2021, Redaktionsmitglied für die Literaturzeitschrift klischée und schreibt seit 2020 für den ruprecht.








