Stura-Ticker

StuRa-Ticker

Hier findet ihr den unabhängigen Stura-Ticker von Redakteur:innen des ruprecht. Heute aus der 230. Sitzung des Stura.

Nextbike Tarif für Studis droht wegzufallen

Mit leichter Verspätung macht das Referat für Verkehr, Kommunales, Ökologie und Nachhaltigkeit weiter. Das Referat bemüht sich momentan um einen weiteren Vertrag mit dem VRN. Der nextbike Sondertarif für Studis könnte nämlich ab Sommersemester 2027 wegfallen, der VRN zeigt sich zu Kompromissen nicht bereit. Der Stura diskutiert mögliche Alternativen, zum Beispiel ein vollsolidarisches Semesterticket. Konkret bemüht man sich aber weiter um Erhalt des bisherigen Modells. Studierende können sich allerdings um eine Erweiterung des Angebots freuen, zum Beispiel eLastenräder.  

Bericht des Finanzreferats

Das Referat wird durch eine Mitarbeiterin entlastet, außerdem wurden einige Prozesse automatisiert. Ausgaben können nun online eingesehen werden. Es werden Schulungen für FinanzlerInnen aller Fachschaften angeboten und eine Eventplanungssprechstunde soll für große Projektplanungen angeboten werden, um Finanzen und Raumbuchungen zu besprechen. Am Namen soll noch gearbeitet werden. Auch eine QSM-Schulung wird angeboten, Termine und weitere Infos finden sich auf der Stura-Webseite. Auch das Finanzreferat sucht weitere motivierte Mitglieder.    

Die VS-Mitglieder berichten aus dem Senat

Unter medizinischer Not wird der Bericht der VS-Mitglieder im Senat vorgeschoben. Folgendes wird berichtet: Nach einer erfolgreichen Testphase kann der Senat nun öffentlich tagen. Prof. Dr. Stephanie Fiedler wurde zur neuen Gleichstellungsbeauftragten gewählt. Die Nachhaltigkeitsstrategie 2026-2031 wurde verabschiedet. Prorektoren wurden (wieder-)gewählt. Und als Teaser: In Kürze folgt eine neue KI-Strategie.  

Überlastung in der Triplex Mensa

Das wichtigste Thema des Abends: "Der Zustand in der Triplex Mensa ist crazy". Rico erbittet Rückfragen und schlägt direkt selbst gute Rückfragen vor. Eine Stellungnahme des Studierendenwerkes wird gefordert, und zwar bei der nächsten Stura-Sitzung am 03.11.2026. Speziell soll mit dem Studierendenwerk darüber gesprochen werden, wie man einzelne Essensausgaben zur Wiederherstellung der Effizienz wieder umfunktionieren kann ("Das Koery-Werk ist scheiße").

IG Rad

"Die IG Rad war mal so'n Ding. Das Gremium war mehr oder weniger echt." Sie hat die Stadt informell zu Radinfrastruktur beraten, wurde aber nun zum Frohlocken aller Langwortliebhaber durch den Radstrategiebegleitkreis ersetzt, in dem unter anderem der Stura sitzt. Allerdings sitzt auch die IG Rad in diesem Ersatzgremium der IG Rad und nun muss der Stadt bestätigt werden, dass die IG Rad nicht mehr existiert. Der Antrag wurde angenommen, somit stellt der Stura fest, dass die IG Rad nicht mehr existiert. So oft wie in diesem Antrag habe ich das Wort IG Rad noch nie in meinem Leben gehört, ich hoffe für alle Notaufnahmen der Stadt, dass niemand hieraus ein Trinkspiel erstellt hat.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Die AG Wahlen möchte nun neue Wahltermine festlegen, es gibt jedoch Missverständnisse zu den beantragten Terminen: Manche sind in der Tabelle verrutscht. Der Antrag geht durch. Ein Gast, mit den Abläufen noch nicht ganz vertraut, möchte einen neuen Tagesordnungspunkt eröffnen, dass der Stura zu Vergesellschaftung von Wohnungsbauunternehmen Stellung bezieht. Solche Anträge müssen allerdings schriftlich am Mittwoch vor der Sitzung eingereicht werden. Dies ist auch beabsichtigt, wir können die nächste Sitzung schon jetzt kaum erwarten.

Awareness-Schulungen für Fachschaften

Der nächste Punkt auf der Tagesordnung bewirbt die kommenden Awareness Schulungen, die vom Frauennotruf Heidelberg für die Fachschaften angeboten werden. Die Termine sind am 09.11. und am 24.11. 2026, jeweils zwei Fachschaften können sich dafür kostenlos anmelden und die Nachtsam-Zertifikate bekommen. Alle anwesenden Fachschaften erhalten Flyer und werden motiviert an den Schulungen teilzunehmen, um für mehr Diskriminierungssensibilität und Sicherheit für Studierende zu sorgen. Wenn die Nachfrage hoch ist, werden mehr Termine organisiert.

Mietrechtssprechstunde

Alle Nicht-Stura-Mitglieder werden des Raumes verwiesen, damit der Vertrag für die Mietrechtssprechstunde mit dem Mieterverein Heidelberg e.V. genauer besprochen und diskutiert werden kann. Dabei geht es darum, dass qualifizierte Rechtsanwält*innen Studierende in Fragen zum Mietrecht unterstützen. Als nach ca. zwanzig Minuten keine CatchBoxes mehr durch den Raum fliegen und alle Fragen beantwortet sind, werden die Türen wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

Finanzanträge

Weitere Kandidaturen für Referate werden für in zwei Wochen angekündigt. Es folgen Finanzanträge. Das Sozialreferat beantragt, eine dauerhafte Kooperation mit dem Mieterverein Heidelberg e.V. zur Rechtsberatung von Studierenden zu Fragen des Mietrechts schließen. Wegen einer Misskommunikation haben die Stura-Mitglieder allerdings den Vertragsentwurf nicht erhalten ("Wieso habt ihr den Vertrag nicht, das ist ja unpraktisch") Die Wahl wird nach hinten verschoben. Die Fachschaft Politikwissenschaft möchte die Neugründung der Bundesfachschaftentagung Politikwissenschaft Ende November initiieren. Nach der letzten Tagung 2018 sollen nun Fachschaftsvertretungen aus 17 Städten eingeladen werden. Die Teilnehmer sollen Unterkunft und Anreise selbst bezahlen, für einen Teil der Verpflegung wird finanzielle Unterstützung vom Stura erwünscht. Das Projekt erfährt im Saal große Zustimmung, über Höhe und Sinn der Finanzmittel wird kritisch diskutiert. Eine Meinung des Finanzausschusses wird erwünscht, Hanni wirft jedoch die relevante Info ein, dass dieser noch gar nicht gewählt ist. Die Debatte findet kein Ende und wird per GO-Antrag in den Finanzausschuss verschoben. Dieser wird nun tatsächlich gewählt, endlich kann man sich wieder die Beine vertreten.  

Die Exekutive stellt sich vor

mit den Worten "Exekutive ist ja ein schwieriges Wort". Sie sei die Regierung zu dem Bundestag, den der Stura in dieser hieb- und stichfesten Analogie darstellt. In verschiedenen Clustern stellen die Referierenden die Aufgaben vor: Von Mietrechtsberatung, Nextbike und Museumsflatrate, über politische Vertretung gegenüber der Stadt bis hin zu Hilfe bei Finanzierungen für Veranstaltungen und Gruppen unterstützen sie die Studierendenschaft. Jakob wird gebeten als Vertretung im Senat zu winken, was ihn im ersten Moment etwas überrascht. Bela stellt das QSM Referat vor, das die Ausübung des Vorschlagsrechts der Verfassten Studierendenschaft für die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel (QSM) durch die Studienfachschaften betreut und koordiniert. Urgestein Harald (an dieser Stelle danke für das Aufsetzen des Tickers!) lädt alle, die an Technik und IT interessiert sind, im IT-Referat mitzuwirken. Während sich etwas Unmut ob der langen Vorstellung breit macht, wird für neue Flyergestaltung für die Notlagenberatung geworben.    

Im Stura ist für jeden etwas dabei

Wenn ich einen Cent bekommen würde für jedes "Wir haben..." dann hätte ich schon eine Handvoll Cents.  Wir erfahren, welche diversen Angebote vom Stura bereitgestellt werden. Die einzelnen Referate stellen sich vor und werben um Neuzugang. Bei so manchem Referat bitter notwendig, also scheut euch nicht, euch aufzustellen!    

Kandidaturen für den Finanzausschuss

Hanni, Michi, Philipp und Kai stellen sich auf. Sie bewerben das Amt als ideal für Neulinge, Rechenkenntnisse seien nicht erforderlich. Michi merkt bei seiner Rede an: "stellvertretende Leute im Stura können auch nur stellvertretend im Stura kandidieren". Florian springt dazu und kandidiert auch. Er ist etwas gestresst wegen der Organisation der MathPhysTheo, wandelt das aber elegant in einen spontanen Werbeblock um und erntet dezenten Jubel für die Feier am Freitag.

How-To Stura

Während auf die ausgedruckten Wahlzettel zur Präsidiumswahl gewartet wird, stellt die Wahlkommission mit Theo den Studierendenrat mittels PowerPoint vor. Das How-To scheint noch für Einige relevant, es beginnt Getuschel in den Reihen (“sind wir stimmberechtigt?” oder “wer ist für eine politische Liste hier?” - “das bist du”).