13.05. Unsere erste Empfehlung ist der Vortrag „Das Archiv der Mitschwestern: Knabes trans* Netzwerk und seine Zerschlagung in der NS-Zeit“ J. Noah Munier berichtet uns davon, wie selbst während des Nationalsozialismus eine vernetzte Gemeinschaft von Trans* Personen gearbeitet hat. Der Vortrag gehört zu insgesamt vier Lesungen, die das Queer Festival ausrichtet.
15.05. Am Freitagabend machen wir einen Abstecher ins Kino, um „Pooja, Sir“ zu sehen. Deepak Rauniyars Drama begleitet Inspektorin Pooja, die in einer nepalesischen Grenzstadt zwei entführteJungen sucht und dabei selbst mit Diskriminierung als lesbische Frau konfrontiert wird. Aus der gesamten Welt kommen die Filme des Festivals und beleuchten die verschiedensten queeren Perspektiven.
20.05. Um uns wie richtige Kunstkritiker zu fühlen, begeben wir uns zum „Word Up! Poetry Slam“. Dort fungieren wir mit dem Rest des Publikums als Jury um selbstverfasste Texte zu beurteilen. Von witzigen Anekdoten bis zu spitzen Kritiken.
22.05. Gegen Ende beschäftigen wir uns mit uns selbst in dem Fotografie Workshop „KLICKwinkel“. Ständig präsentieren wir uns selbst oder beurteilen. Aber wer wird in der Öffentlichkeit dargestellt – und wie. Was macht Repräsentation mit uns und wie können wir uns durch Bilder empowern?
24.05. Wer wir sind, damit beschäftigt sich „CULT BABY Kapitel I monster prayers“. Die Performance des Künstler:innen-Kollektivs „Böse Blumen“ bewegt sich zwischen grellem Licht, lauter Klangwand und religiöser Symbolik. In diesem Raum wird Identität neu verhandelt.
29.05. Als Vorbereitung zur Abschlussparty geht es heute zum „VOGUE FEMMEWorkshop“. Kendall Mugler und Phenix bringen uns hier den Tanzstil aus der New Yorker Ballroom-Szene bei.
30.05. Und schon sind wir am Ende des Regenbogens angekommen. Unser Goldtopf: Auf der Abschlussparty mit Meg10, DJ g2g, Purple Suggar und Ragazza erwartet euch ein Mix aus HipHop RNB und Club-House sowie spannenden queerfeministischen Texten, auf die man sich freuen darf.
Von Miriam Stangier




