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		<lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 20:14:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Löffelkleid im Abendrot</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/26/article/loeffelkleid-im-abendrot/</link>
			<description>&quot;Rabbit is crying&quot; von Eun-Me Ahn im Dicken Turm.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style="border-top-style: solid; border-right-style: solid; border-bottom-style: solid; border-left-style: solid; border-top-width: thin; border-right-width: thin; border-bottom-width: thin; border-left-width: thin" class="bild_rechtsbuendig" src="fileadmin/img/2010/rezensionen/rabbit_001k.JPG" height="300" width="200" alt="" />Im Rahmen der Schlossfestspiele tanzt die koreanische Künstlerin ein postdramatisches Spektakel zwischen Karotten und Blumenkohl abseits der Masse im Dicken Turm. Noch zu sehen am 27. und 29. Juli.
Rabbit? Da ist gar kein Kaninchen. Wurde denn überhaupt irgendwann gehoppelt? Ist Tanz repräsentativ, oder was ist überhaupt Repräsentation? Sofort sind wir mitten in der <link http://de.wikipedia.org/wiki/Mimesis _top>Mimesis-Debatte</link>. Solides postdramatisches Tanztheater also. Das sieht man in Heidelberg selten. Nur etwas teuer ist das leider.
Für den Eintrittspreis erhält man einen Kasten Bier inklusive Pfand. Pro Person.
Was gibt es dafür? Viele Möhren und etwas weniger Blumenkohl. Außerdem eine Badewanne und ein Hüpfbett. Großartige Musik von <link http://de.wikipedia.org/wiki/Samulnori _top>Salmunorist</link> Joon-Il Choi und Flötist Won-Il Na. Dazu singt Seung-He Lee im Schaumstoff-Karottenkleid - meist schreitend, manchmal bewaffnet.
Und obendrauf gibt es die große Ehrlichkeit der Bewegung von Eun-Me Ahn im weißen Löffelkleid. Sie explodiert vorsichtig, flirtet, stürzt mit erbärmlichen Schrei, gibt den Löffel ab und sieht einfach bezaubernd aus, wenn der Wind im Sonnenuntergang durch die Fransen streicht.<br />&nbsp;
<hr /><div><p><em>Noch zu <link http://www.theaterheidelberg.de/servlet/PB/menu/1340413_l1/index.html _top>sehen</link> am Dienstag, den 27. Juli und Donnerstag, den 29. Juli um 20:30 Uhr im Dicken Turm (Heidelberger Schloss). Karten ab 16 Euro.</em></p></div> ]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 20:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Fader Beigeschmack&quot;</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/26/article/fader-beigeschmack/</link>
			<description>Leserbrief zum Artikel &quot;Fach statt Fakultät&quot; in Ausgabe 127</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>In eurer aktuellen Ausgabe widmet ihr <link nachrichten/archive/2010/july/06/article/fach-statt-fakultaet/ _blank>den geplanten Fachräten einen Artikel</link>. Dieser fasst zwar kurz und knapp wichtige Punkte dieses Konzeptes zusammen, hat jedoch einen faden Beigeschmack: Er unterstellt den unipolitisch aktiven Studenten unserer Universität Machtbesessenheit nebst Kommunikationsdefiziten.</strong>
In einem Absatz wird die Fakultät für Biowissenschaften als Beispiel für Probleme in den Fakultätsräten herangezogen. Es wird behauptet, eine Fachschaft könnte den Großteil der acht studentischen Plätze für sich beanspruchen und damit die anderen Fächer aus dem Fakultätsrat drängen. Wir, die Fachschaft Biologie, halten dies für eine bösartige Unterstellung, die ein Zeichen von Uninformiertheit ist.
Zunächst einmal: die Fakultät für Biowissenschaften unterteilt sich in drei (und nicht wie behauptet vier) Fächer: Pharmazie, Molekulare Biotechnologie und Biologie. Letzteres unterteilt sich zwar noch in verschiedene Untergruppen, die aus Umstrukturierungen der Studiengänge entstanden sind, aber alle werden durch die Fachschaft Biologie vertreten.
Die acht studentischen Plätze im Fakultätrat sind fest auf die drei Fachschaften der oben genannten Fächer verteilt. Aufgrund der unterschiedlichen Größe der Studiengänge fallen je zwei Plätze auf die Fachschaften Pharmazie und Molekulare Biotechnologie und die restlichen vier Plätze werden von der Fachschaft Biologie besetzt. Diese Aufteilung besteht in unserem Fakultätrat schon lange, um alle Fächer angemessen zu repräsentieren. Die Fachschaften stimmen sich stets ab und treten mit einer gemeinsamen Liste zur Wahl an.
Wir sehen keinen Sinn darin, Konkurrenz und Rivalität zwischen den Fachschaften zu schüren und verstehen nicht, wie so eine Behauptung in diesen Artikel gelangen konnte. 
Mit freundlichen Grüßen,
Fachschaft Biologie]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nein!</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/25/article/nein/</link>
			<description>26.300 Heidelberger stimmten gegen den Stadthallenanbau</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Das <link http://ww2.heidelberg.de/wahl/wahlen2010/html/be2010/index.html _blank>vorläufige Endergebnis</link> steht fest: 26.309 Heidelberger Wahlberechtigte (67,1 Prozent) stimmten gegen den Ausbau der Stadthalle. Mindestens 25.310 Stimmen waren nötig gewesen. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,9 Prozent.<br /></strong>
<img src="uploads/RTEmagicC_stadthalle_515_02.jpg.jpg" style="float: left; border-style: solid;" class="bild_linksbuendig_rand" height="80" width="200" alt="" />Rechtlich gesehen ist damit der Stadthallenanbau nicht endgültig gescheitert. Der Gemeinderat dürfte in zwei Jahren erneut über eine eventuelle Erweiterung abstimmen. Das Votum betrifft nur die im April getroffene Entscheidung die Stadthalle zu erweitern.
Das Ergebnis ist eine herbe Enttäuschung für das Lager der Anbaubefürworter. In den vergangenen Wochen hatte ein breites Bündnis massiv für den Altstadtstandort geworben. Darunter befanden sich etliche Wirtschaftsverbände, die Heidelberger Universität, die bürgerlichen Parteien sowie Grüne und Generation.hd und auch die Stadtverwaltung.
Besonders schmerzlich ist das Bürger-&quot;Nein&quot; für Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos): Er war von Anfang an der aktivste Befürworter des Anbaus. Er hatte in den letzten Monaten unermüdlich für die Erweiterung geworben und steht nun vor einem Scherbenhaufen.
Jubel herrscht jetzt vor allem unter den Altstadt-Anwohnern, die sich in der Bürgerinitiative &quot;Biest&quot; zusammengeschlossen haben. Sie kämpften seit mehr als zwei Jahren gegen die Erweiterung.
Nun muss sich der Gemeinderat andere Optionen und Standorte für ein Heidelberger Kongresszentrum überlegen.]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 19:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erweitern oder verhindern</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/24/article/erweitern-oder-verhindern/</link>
			<description>Heute entscheiden die Heidelberger über den Stadthallenanbau</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link 104 _top><img style="border-style: solid; border-width: thin;" src="fileadmin/img/Gebaeude/stadthalle_515.jpg" height="206" width="515" alt="" /></link>
<strong>Am Sonntag&nbsp;entscheiden die Heidelberger Bürger in einem Bürgerentscheid über die Erweiterung der Stadthalle. Von 8 bis 18 Uhr sind die Wahllokale geöffnet. Mindestens 25 Prozent aller wahlberechtigten Heidelberger (rund 25.500) müssen mit &quot;Nein&quot; stimmen, um den Gemeinderatsbeschluss für den Anbau zu kippen. </strong>
In den vergangenen Wochen lieferten sich Befürworter und Gegner einen heftigen Wahlkampf. Fast alle Heidelberger Parteien, Initiativen oder Verbände der Stadt haben sich die eine oder andere Seite geschlagen oder zumindest dazu geäußert.
Besonders auffällig sind die vielen Plakate des &quot;<link http://www.rettet-die-stadthalle.de/ _blank>Aktionsbündnis Rettet die Stadthalle</link>&quot;. Das Bündnis wird von der Heidelberger Handwerkskammer, Hotel- und Gaststättenverband DeHoGa und der regionalen Industrie- und Handelskammer getragen. Auf der anderen Seite zählt die &quot;<link http://www.biest-hd.de/ _blank>Bürgerinitiative Erweiterung Stopp</link>&quot; (Biest) zu den lautstärksten Gegnern. 2008 hatten etliche Bewohner der Altstadt &quot;Biest&quot; als Reaktion gegen die Erweiterung gegründet. 
Die Heidelberger Parteien sind dabei deutlich passiver, sind aber dennoch präsent. Zu den Befürwortern zählen hier die CDU und die Grünen. Gegen den Anbau plakatieren vor allem die SPD und GAL Heidelberg.
Die Auszählung der Stimmen erfolgt am Sonntag Abend ab 18 Uhr. Aktuelle Informationen   dazu gibt es im Internet <link http://www.heidelberg.de/wahlen _blank>auf den Seiten der Stadt Heidelberg</link>. Das Ergebnis soll nach Angaben der Stadt gegen 19 Uhr feststehen.<br /><br />
<hr size="2" /><p><link 104 _top>Bilderstrecke der Plakatierung</link></p>  ]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 21:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kurzweilige Entdeckungsreise</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/20/article/kurzweilige-entdeckungsreise/</link>
			<description>The Gaslight Anthem - „The American Slang“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/RTEmagicC_gaslight_anthem_amslang.jpg.jpg" width="200" height="200" style="float: left; border-top-style: solid; border-right-style: solid; border-bottom-style: solid; border-left-style: solid; border-top- border-right- border-bottom- border-left-" class="bild_linksbuendig_rand" alt="" /><strong>Das dritte Album von „The Gaslight Anthem“ kommt durch die Mischung aus melodischen Punk-, Soul- und Rock'n'Roll-Elementen mit Leichtigkeit und gleichzeitig mit Tiefe daher. Was „The American Slang“ jedoch besonders macht, ist seine Authentizität.</strong>
Die vier Jungs aus New Jersey haben Spaß an dem, was sie da tun. Ihre Spielfreude überträgt sich auf den Zuhörer.&nbsp;Mit den ersten klaren Riffs der Lead-Gitarre, der charakteristischen Stimme von Sänger Brian Fallon, den soliden Schlagzeuggrooves und den wunderbar harmonischen Songstrukturen, hat man das Gefühl, inmitten einer&nbsp;spannenden und kurzweiligen&nbsp;Entdeckungsreise zu sein. 
Höhepunkte dieser Tour gibt es viele. Was der Eröffnungstitel „American Slang“ verspricht, wird von Songs wie „Bring it on“, „Boxer“ oder „Old Haunts“ fortgeführt. Die Reise endet passend mit dem hymnischen „We did it when we were young“. 
In diesem Sinne ist das Album für den nächsten Sommerurlaub zu empfehlen.]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 14:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Der Bildungsstreik war hilfreich&quot;</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/18/article/der-bildungsstreik-war-hilfreich/</link>
			<description>Prorektorin Friederike Nüssel im ruprecht-Interview</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Theologin ist seit zwei Monaten die neue Prorektorin für Studium und Lehre. Die Nachfolgerin des umstrittenen Thomas Pfeiffer, will vor allem auf den Dialog mit den Studierenden setzen, um die Bachelorstudiengänge zu optimieren.</strong>
<img class="bild_linksbuendig_rand" style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_nuessel_friederike.jpg.jpg" height="282" width="243" alt="" />
<strong>ruprecht: Was haben Sie sich für die kommenden drei Jahre als  Prorektorin vorgenommen?<br /></strong>
<strong>Friederike Nüssel:</strong> Vor allem eine gut durchdachte und realitätsnahe Nachjustierung der  Studiengänge. Außerdem ist es mir wichtig, den Übergang vom Bachelor zum  Master optimal zu gestalten. Da stehen wir in engem Kontakt mit dem  Land und anderen Universitäten. Momentan zeichnet sich ab, dass gerade  der Übergang vom Bachelor zum Master genutzt werden wird, um den  Studienort zu wechseln und ins Ausland zu gehen.&nbsp;Wichtig ist, dass die  Studenten die Möglichkeit zum Auslandsstudium bereits im Bachelorstudium  nutzen. Dabei gibt es noch Hürden, die verringert werden sollen. Es  gibt da schon einige Maßnahmen, aber die müssen noch besser zum Zuge  kommen.<strong><br /></strong>
<strong>Was hat sie dazu bewogen das Amt der Prorektorin zu übernehmen?</strong>
Mich  begleitet der Bologna-Prozess schon seit meiner ersten Professur in  Münster. Münster war Modell-Uni für die Bachelor- und  Master-Studiengänge. Dort habe ich diese Prozesse direkt mitbekommen und  sehen können, wo die Schwierigkeiten liegen. Als ich im Herbst 2006  nach Heidelberg kam, wollte ich diese Erfahrungen im Studiendekanat  einbringen. Damals stand in der Theologischen Fakultät die Umstellung  der Studiengänge an. Als ich nach drei Jahren als Studiendekanin dann  gefragt wurde, ob als Prorektorin kandidieren wolle, schien es mir  wichtig, auf der Grundlage meiner Erfahrungen diese Verantwortung  anzunehmen.
<strong>Oft kann man sich das Auslandsstudium nicht komplett  anrechnen lassen und &quot;verliert&quot; daher Studienzeit.<br /></strong>
Eben das wollen wir ändern: Wir wollen internationale Studienangebote  so gestalten, um solche Verluste zu vermeiden.
<strong>Was halten Sie denn vom Konzept des Studierendenrates, das  derzeit ausgearbeitet wird?<br /></strong>
Die Idee der Fachräte ist richtig und wichtig. In Heidelberg gibt es  sehr große Fakultäten. Da sind die Fachräte genau auf die sich daraus  ergebenden Schwierigkeiten zugeschnitten. In den Fachräten könnten wir  Studiengänge und Prüfungsordnungen fachbezogen diskutieren, bevor sie in  die Fakultätsräte gehen. Ich unterstütze es sehr, dass Blickwinkel und  Kompetenzen von Studierenden frühzeitig in studienbezogene  Fragestellungen mit einbezogen werden.
<strong>Gibt es bei der </strong><strong>Kommunikation zwischen  Rektorat und Studierenden </strong><strong>Unterschiede zwischen Münster  und Heidelberg?<br /></strong>
In der Gremienarbeit machte es sich bemerkbar, dass es in Münster  eine verfasste Studierendenschaft gibt.<strong><br /></strong>
<strong>Haben Sie </strong><strong>außerhalb der Gremiensitzungen </strong><strong>genug  Kontakt mit Studenten, um zu hören, was alles verbessert werden könnte?<br /></strong>
Mir ist es sehr wichtig, in den Gremien die Studierenden anzuhören  und auch zu diskutieren. Ich versuche auch, am Rande von Veranstaltungen  immer erreichbar zu sein. Ich komme gerade wieder aus einer Sitzung,  bei der die Studierendenvertreter am Ende nochmal auf Probleme angesprochen haben. Ich denke, ich habe genug Kontakt,  um zu hören, was den Studierenden am Herzen liegt.
<strong>Können Sie die Forderungen des Bildungsstreiks nachvollziehen  oder finden Sie die Forderungen utopisch?<br /></strong>
Ich kann viele Punkten sehr gut nachvollziehen, zum Beispiel wie der  Bologna-Prozess von den Studierenden kommentiert wird. Der  Bildungsstreik war hilfreich, um Feedback von Studenten zu bekommen oder  zu hören, wie deren Realität aussieht. Das Rektorat und die Fächer  haben darauf in vieler Hinsicht konstruktiv reagiert. Dabei wird  besonders das Anliegen der studentischen Mitbestimmung sehr ernst  genommen.<strong><br /></strong>
<strong>Sind Sie da anders als Ihr Vorgänger Thomas Pfeiffer?</strong>
Das kann ich nicht beurteilen. Jeder entwickelt einen eigenen Stil.  Das hängt auch mit den unterschiedlichen Fächerkulturen zusammen. In den  Grundauffassungen sehe ich keine großen Differenzen. Wir arbeiten gut  zusammen.
<strong>Wie sieht ihr typische Arbeitstag aus?</strong>
Ein normaler Arbeitstag ist im Wesentlichen durch Gremienarbeit bestimmt. Ich gehöre einer Reihe davon entweder in leitender Funktion oder als Mitglied an. Besonders wichtig sind in meinem Ressort der Senatsausschuss für Lehre, die Studiendekane und auch das Kuratorium der Graduiertenakademie. Die Rektoratsbesprechung ist immer ein Knotenpunkt, in dem viel zusammenläuft und von dem viel ausgeht. <strong><br /></strong>
<strong>Lehren Sie auch noch oder bleibt dafür keine Zeit mehr?</strong>
Ich nutze momentan die reduzierte Lehrverpflichtung. Ich hoffe aber, dass ich&nbsp;in den nächsten Semestern wieder die&nbsp;mehr lehren kann. Mir ist die Lehre sehr wichtig und ich unterrichte gerne.
<strong>Frau Nüssel, vielen Dank für das Gespräch.</strong>]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 19:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der „Ewige Frieden“ ist jetzt lesbar</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/18/article/der-ewige-frieden-ist-jetzt-lesbar/</link>
			<description>Jost-Dietrich Busch hat Immanuel Kants Klassiker sprachlich überarbeitet</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Der Jurist Jost-Dietrich Busch hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kants Werk „<link http://de.wikipedia.org/wiki/Zum_ewigen_Frieden _blank>Zum Ewigen Frieden</link>“ lesbarer zu gestalten.&nbsp;Das Ergebnis ist eine verständliche sprachliche Neufassung, die das Gedankengut Kants bewahrt.</strong>
<img src="uploads/RTEmagicC_kant.jpg.jpg" width="250" height="333" style="border-top-style: solid; border-right-style: solid; border-bottom-style: solid; border-left-style: solid; border-top-width: thin; border-right-width: thin; border-bottom-width: thin; border-left-width: thin; float: right" class="bild_rechtsbuendig_rand" alt="" />Dazu hat Busch&nbsp;Sätze verkürzt, sie umgestellt und Subjektbezüge eingefügt. Er modifiziert das Werk der neuen Rechtschreibung gemäß und passt es dem heutigen Sprachgebrauch an, so wird „lädiert“ zu „verletzt“ und „gemeiniglich“ zu „allgemein“.
So klar das Werk gegliedert ist, so unverständlich ist seine Grammatik: Schachtelsätze, Relativpronomina, die sich nicht eindeutig auf ein Substantiv beziehen, ungewohnte Satzstellungen und Latinismen machen es schwer, den Ausführungen zu folgen. Dass „Paciscirende“ Friedensschließende sind, leuchtet auch Lateinern nicht sofort ein.&nbsp;
Um den direkten Vergleich zwischen beiden Fassungen zu ermöglichen, wurde jeweils auf der linken Seite des Buches das Original und auf rechter Seite die Neuversion abgedruckt. Diese Lesart ist auch zu empfehlen: Verschachtelte Sätze und fehlende Bezüge des Originals lassen Raum zur Interpretation und zwingen den Leser, genau hinzuschauen. Solch eine Eigenleistung wird durch Buschs Fassung minimiert. Gerade ein wichtiges Werk wie „Zum Ewigen Frieden“ lebt von Diskussion darüber, was genau der Philosoph gemeint haben könnte.
Busch leistet nicht nur Studenten Hilfestellung, sondern auch einen Beitrag zur Verbreitung des Werkes unter interessierten Lesern, die bisher durch die umständliche Sprache des Philosophen abgeschreckt wurden.
<hr size="2" /><p>Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden. Sprachlich überarbeitet von Jost-Dietrich Busch. Lorenz-von-Stein-Institut, Kiel 2009. 135 Seiten, 8,90 Euro.</p>   ]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 16:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Shakespeare im Turm</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/15/article/schakesspeare-im-turm/</link>
			<description>Studenten inszenieren „Verliebte und Verrückte“ </description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Kussszene mit Blick über die Altstadt. Sonnenuntergang. Romeo und Julia haben Bettlaken über den Köpfen. „Ist alles inhaltlich ange­bunden“, kommentiert Regiestudent Daniel Schauf. Trotzdem verfehlen sich die Liebenden erst mal um zwei Meter.&nbsp;</strong>
<img style="border-style: solid; border-width: thin; float: right;" class="bild_rechtsbuendig" src="fileadmin/img/2010/127/feuil/verliebte1.jpg" height="375" width="250" alt="" />Vier Teams der Hessischen Theaterakademie (HTA) führen bei den Schlossfestspielen Auszüge aus Shakespeares „Macbeth“, „Romeo und Julia“, „Was ihr wollt“ und „Der Widerspenstigen Zähmung“ auf, nach einer Idee von George Tabori. „Post-post”, nennt Daniel das. 
Für den Regiestudenten ist der Text eine Heraus­forderung: „Dann aber merkt man, was der Text einem alles sagen kann.“ Was seine Julia einengt, sind nicht Verbote, sondern Individua­lismus und der Drang, sich auch in der Liebe selbst zu finden. 
Romeo-Darsteller Robert Oschmann: „Für mich war auch wichtig, dass wir uns viel mit Authentizität beschäftigt haben.“ Den perfekten Moment nicht als Klischee zu sehen wird fast unmöglich: „Du küsst, wie es geschrieben steht“, kommentiert Julia (Ronja Losert), die Hochge­fühle Romeos abschätzig.
Für viele ist die Inszenierung nicht das erste Projekt außerhalb des Hochschulrahmens. Die HTA sucht den echten Theateralltag. „Man lernt zu produzieren, zu präsentie­ren. Das hat Vor-und Nachteile“, beschreibt Daniel. Auch Michaela Stolte, Dramaturgin der Romeo und Julia Szene, sieht das zweischneidig: „Einerseits ist es gut zu lernen, was wo funktioniert, andererseits hat man so nicht den Freiraum, alles ausprobieren zu können. Wir lernen das Problem sozusagen mit.“ 
Auch für das Heidelberger Stadttheater ist die Aufführung&nbsp;im Rahmen der tradi­tionsreichen Schlossfestspiele ein Balanceakt. „Dem Abo-Publikum wird es nicht gefallen”, glaubt Kat­inka Deecke, Produktionsleiterin und HTA-Absolventin, „Die wollen alle die Balkonszene sehen.” Auf Konfrontation legen die Darsteller es aber nicht an. „Schocken ist langweilig. Wir haben uns intensiv mit dem Projekt beschäftigt und unseren Weg gefunden.“ 
Ob viele Studenten den Weg in die Aufführung finden, ist aber fraglich. Der Eintritt zu den Stücken der Schlossfestspiele ist teuer. Aufführungen im „Dicken Turm” kosten Studenten 16 Euro, am Wochenende sogar 21 Euro.
<hr size="2" /><link http://www.theaterheidelberg.de/servlet/PB/menu/1340537/index.html _top>Weitere Aufführungen</link> finden am 16., 17., 18. und 31. Juli sowie am 1. August um 20:30 Uhr im Dicken Turm des Heidelberger Schlosses statt. Karten ab 16 Euro (ermäßigt).   ]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 22:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Würfel sind gefallen</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/06/article/die-wuerfel-sind-gefallen/</link>
			<description>Die FSK hat die absolute Mehrheit zurückerobert</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Mit 6 von 11 Sitzen hat die  FSK wieder die absolute AStA-Mehrheit. Die Wahlbeteiligung unter den  Studenten fiel mit knapp 13 Prozent deutlich  geringer als im Bildungsstreiksommer 2009&nbsp;aus. Damals gingen 17 Prozent der  Studenten zur Wahl.</strong>
Unter den studentischen Gruppen ist in diesem Jahr wieder einmal die Fachschaftskonferenz der Gewinner: Sie ziehen mit drei Vertretern in den Senat ein. Der vierte Platz geht an die Grüne Hochschulgruppe (GHG).<br /><br />Auch im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) konnte sich die FSK die Mehrheit sichern. Anders als im letzten Jahr sogar wieder die absolute. Neben den vier studentischen Senatoren besteht der AStA aus sieben weiteren studentischen Mitgliedern, welche nach den Senatoren die meisten Stimmen bei der Wahl bekommen haben. In diesem Jahr erreichte die FSK sechs Sitze im AStA, die GHG zwei. Die Jusos, der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), sowie die Liberale Hochschulgruppe (LHG) erlangten jeweils einen.<br /><br />Bei den Wahlen zu den Fakultätsräten waren an den meisten Fakultäten lediglich Vertreter der Fachschaften angetreten. An der Juristischen, der Medizinischen und der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gab es zusätzlich eine Liste des RCDS. Einen Einzug in den Rat schafften sie jedoch nur bei den Juristen und den Medizinern: Bei den ersteren erreichten sie zwei der sechs Sitze, bei letzteren einen der fünf.

<table height="156" width="515"><thead><tr><th></th><th colspan="2" rowspan="1" scope="col">AStA</th><th colspan="2" rowspan="1" scope="col">Senat</th></tr></thead><tbody><tr><td></td><td align="center"><strong><sub>2010</sub></strong></td><td align="center"><sub>2009</sub></td><td align="center"><sub><strong>2010</strong></sub><strong></strong></td><td align="center"><sub>2009</sub></td></tr><tr><td rowspan="1"></td><td rowspan="1" align="center"></td><td rowspan="1" align="center"></td><td rowspan="1" align="center"></td><td rowspan="1" align="center"></td></tr><tr><td><strong>FSK</strong></td><td align="center">6</td><td align="center">5</td><td align="center">3</td><td align="center">2</td></tr><tr><td><strong>GHG</strong></td><td align="center">2</td><td align="center">3</td><td align="center">1</td><td align="center">1</td></tr><tr><td><strong>Jusos</strong></td><td align="center">1</td><td align="center">1</td><td align="center">-</td><td align="center">1</td></tr><tr><td><strong>LHG</strong></td><td align="center">1</td><td align="center">1</td><td align="center">-</td><td align="center">-</td></tr><tr><td><strong>RCDS</strong></td><td align="center">1</td><td align="center">1</td><td align="center">-</td><td align="center">-</td></tr></tbody></table>
<img class="bild_linksbuendig" style="border-style: solid;" src="uploads/RTEmagicC_wahl.jpg.jpg" height="396" width="515" alt="" />]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 18:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zweckentfremdetes Geld</title>
			<link>http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2010/july/06/article/zweckentfremdetes-geld/</link>
			<description>Archäologen zahlen Vertretung aus Studiengebühren </description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Lehrstuhlvertretung für die seit dem Wintersemester vakante Professur in der Klassischen Archäologie kostet die Studenten fast 5000  Euro ihrer Studiengebühren.&nbsp;Die Teilfinanzierung der Vertretung soll noch mindestens ein Semester andauern. <br /><br /></strong><img class="bild_linksbuendig_rand" style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_arch.jpg.jpg" height="193" width="200" alt="" />Allerdings wird es eine Vertretung für die Professur geben, da sich die 16-köpfige  Berufungskommission bisher auf keinen geeigneten Kandidaten einigen konnte. Möglicherweise bleibt die Stelle für  die nächsten zwei bis drei Jahre unbesetzt, bis ein Kandidat gefunden wird, der die hohen Anforderungen der  Berufungskommission erfüllt. Die Institutsleitung teilte mit, dass für das kommende Wintersemester 2010/11 ein Vertretungsprofessor  eingestellt werden muss, da sich das Berufungsverfahren bis Anfang nächsten Jahres andauern wird.  <br /><br />Die Finanzierung der Vertretung wird zu 75 Prozent vom Rektorat übernommen, die verbleibenden 25 Prozent muss  das Institut selbst aufbringen. Doch das Institut hat, so hieß es in der Studiengebührenkommission, bereits alle  zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft, so dass eine Finanzierung des Vertretungsprofessors durch eine  Beteiligung aus Studiengebühren die einzige Möglichkeit wäre, um eine Vertretung für die Stelle zu finanzieren.  <br /><br />Nachdem sich die Fachschaft sich einmütig gegen diesen Vorschlag ausgesprochen haben, wurden die studentischen  Vertreter in der Studiengebührenkommission von Seiten der Lehrenden so unter Druck gesetzt, dass sie der  Teilfinanzierung aus Studiengebührengeldern zustimmten, erklärte ein Fachschaftsmitglied dem <em>ruprecht</em>. <br /><br />Fast 5000 Euro Studiengebühren werden jetzt für eine Vertretungsprofessur zur Verfügung gestellt, obwohl, wie die FSK  mitteilte, die Universität bei vakanten Professuren die volle Summe für die Stelle von der Landesregierung bekäme. Für die Vertretungsprofessur in der Klassischen Archäologie bezahlt das Rektorat aber nur 75 Prozent  des Gehalts. Den Rest behält sie zur freien Verfügung ein.  <br /><br />Obwohl die Studiengebührenkommission nur beratend fungiert und einzig der Fakultätsvorstand über die Vergabe der  Studiengebühren entscheidet, werde die Zustimmung der Studenten gern dazu genutzt, um Einstimmigkeit bei den  Entscheidungen zu suggerieren, sagt ein Fachschaftler. In der Kommission sollen auch die Studenten mit unterschiedlichsten Mitteln unter Druck gesetzt worden sein.  <br /><br />„Man will studentische Zustimmung, weil es besser aussieht“, kritisiert  ein FSK-Sprecher. Den Studenten in der Studiengebührenkommission wurde gesagt, dass bei der Verweigerung der Zustimmung gar keine  Vertretung eingesetzt werden kann. Dies wiederum könnte vom Rektorat so ausgelegt werden, als wäre die Professur  für das Institut nicht wichtig. <br /><br />In diesem Zusammenhang ist es kaum verwunderlich, dass Studenten, die sich um  das Fortbestehen der Professur sorgen, zustimmen.  Auf die Anfrage des <em>ruprecht</em>, inwieweit Vertretungsprofessuren generell aus Studiengebühren finanziert werden  dürfen, gab die Zentrale Universitätsverwaltung keine Stellungnahme ab. <br /><br />Auf der Homepage der Universität findet sich  allerdings ein Schreiben, dass die Finanzierung einer Vertretungsprofessur aus  Studiengebühren als zulässig darstellt, „wenn ansonsten keine oder weniger Lehre angeboten würde“. <br /><br />Zweifelsohne gibt es immer mehr Lehre mit einem Vertretungsprofessor als ohne jegliche Vertretung, was  letztendlich die Zustimmung zu jeglicher Finanzierung von Vertretungsprofessoren aus Studiengebühren bedeuten  würde.]]></content:encoded>
			
			<author>post@ruprecht.de</author>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 17:59:00 +0200</pubDate>
			
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