ruprecht-Logo Banner
ruprecht auf Facebook
Der aktuelle ruprecht
ruprecht vor 10 Jahren
Andere Studizeitungen
ruprechts Liste von Studierendenzeitungen im deutschsprachigen Raum
ruprecht-RSS
ruprecht-Nachrichten per RSS-Feed
 Hochschule
29.01.2008

Neue Aufgaben für die Triplex

Während der Sanierung der Marstallmensa geht‘s rund

Eine Schlange vor der Drehtür und drinnen Menschentrauben. Wer davon nicht satt wird, muss sich beim Besuch der Triplexmensa derzeit gedulden. Bis zum 4. April wird der Umbau des Zeughaus noch andauern. Solange muss die
Mensa am Uni-Platz den Studentenansturm aus der Altstadt alleine auffangen.

Eine Schlange vor der Drehtür und drinnen Menschentrauben. Wer davon nicht satt wird, muss sich beim Besuch der Triplexmensa derzeit gedulden. Bis zum 4. April wird der Umbau des Zeughauses noch andauern und solange muss die
Mensa am Uni-Platz den Ansturm hungriger Studenten aus der Altstadt alleine bewältigen. Dafür hat das Studentenwerk dort 380 zusätzliche Sitzplätze geschaffen und die Mitarbeiter des Zeughauses helfen ihren Kollegen in der Triplex.

Einen Vorteil hat das Ganze: Die Frage, in welche Mensa man nun mittags gehen soll, stellt sich momentan nicht. Die Entscheidung zwischen echtem Mensamuff (Triplex) und aufgeräumter Atmosphäre (Zeughaus) steht erst wieder im kommenden Semester an. Hunderte Studierende strömen derzeit täglich in die Mensa am Uniplatz. Kaum einer weiß jedoch, wie die Verpflegung von so vielen Menschen dort abläuft. Grund genug, sich mit dieser Einrichtung auseinanderzusetzen.

Wie viele Leute arbeiten in der Triplex? Wie viele Portionen wandern pro Tag durch die Kassenbereiche? Wird das Essen selbst gekocht? Was passiert mit den Essensresten? Sarah Wüst vom Studentenwerk gab hier Auskunft. Insgesamt sorgen 26 Angestellte für die Verköstigung; normalerweise werden täglich 1200 bis 1300 Portionen an der Menüausgabe ausgegeben, momentan sind es allerdings wegen des Umbaus 1500 bis 1800. Im „Eat und Meet“, sind das 400 Mahlzeiten. Derzeit hat sich diese Zahl sogar verdoppelt. Das Essen wird selbst gekocht und die Reste werden nach EU-Vorschrift zu Biogas umgewandelt.

Wer erfindet aber die Namen solcher Gerichte wie dem „Zwiebel-Fleisch-Spieß Westerwald“ oder der „Weckschnitte Armer Ritter“? Solche Namen der Gerichte denkt sich der Chefkoch in der Zentralmensa im Neuenheimer Feld aus. Mittelfristig will der Namensgeber aber verständlichere Namen für die Gerichte wählen.

Eigentlich schade; denn schließlich sind es gerade derartige lustige Kleinigkeiten, die den herben, rustikalen Charme der Triplex im Unterschied zur eher professionell-sterilen Atmosphäre des Zeughauses ausmachen.

von Phillipp Rudolf
   

Archiv Hochschule 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004