09.12.2008
Gebühren neu verhandeln
„Studiengebühren sind sozial ungerecht!“ Dieser Auffassung sind rund 30 Studierende des Psychologischen Instituts. Deshalb haben sie Anfang des Semesters die Initiative gegen Studiengebühren gegründet.
„Studiengebühren sind sozial ungerecht!“ Dieser Auffassung sind rund 30 Studierende des Psychologischen Instituts. Deshalb haben sie Anfang des Semesters die Initiative gegen Studiengebühren gegründet.
Ihr Ziel ist es, aktiv zu werden und die öffentliche Diskussion über Studiengebühren neu zu entfachen. Ihre Kommilitonen wollen sie wieder auf die mit Studiengebühren zusammenhängenden Probleme aufmerksam machen.
Als ersten Schritt bemühen sich die Studenten auf Institutsebene um Kooperation mit Studenten und Professoren. Denn wie aus einem Positionspapier von Inigst hervorgeht, steht für die Studenten fest, dass sich die Situation der Institute seit Einführung der Gebühren nicht wesentlich verbessert hat.
Gemeinsam Druck auf die Politik ausüben
Inigst will gemeinsam mit den Professoren agieren, statt gegen sie zu arbeiten. Die Studenten haben auch bereits erste Gespräche mit Lehrpersonal geführt. Hierbei mussten sie jedoch auch feststellen, „dass die Meinungen in manchen Punkten durchaus auseinander gehen.“
Inigst hat weiterhin begonnen, Kontakte zu Interessengemeinschaften innerhalb der Universität und des Landes zu knüpfen. Gemeinsam wollen sie den Druck auf die verantwortlichen politischen Entscheidungsträger erhöhen.
Weitere Informationen:
www.inigst.de
von Jenny Glistau