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 Klecks und Klang
12.07.2011

Digitalism

„I Love You, Dude“

Für den einen oder anderen mag allein der Name der Band schon abschreckend sein: Digitalism, klingt nach lautem aggressivem Elektrolärm, oder noch schlimmer: Techno? Aber es lohnt sich dennoch, dieser Band eine Chance zu geben.

Für den einen oder anderen mag allein der Name der Band schon abschreckend sein: Digitalism, klingt nach lautem aggressivem Elektrolärm, oder noch schlimmer: Techno? Aber es lohnt sich dennoch, dieser Band eine Chance zu geben.

Das dritte Studioalbum des Hamburger Electro-House-Duos lockt im Vergleich zu den beiden Vorgängern besonders Indietronic-Fans auf die Tanzfläche. Doch so richtig wollen sich Digitalism nicht in eine Schublade stecken lassen. Zum Teil klingen die Lieder stark nach „Softie-Elektro“ – einfach zu poppig um als Elektro bezeichnet werden zu können.

Andere Lieder, wie „Reeperbahn“, klingen nach Rock auf Drogen. Diese etwas aussergewöhnliche Mischung macht diese Platte jedoch um so hörenswerter. Das Album ist durchweg sehr tanzbar. Besonders die Single „2 Hearts“ verspricht, die Tanzhymne des Sommers zu werden. Aber auch „Circles“ und „Forrest Gump“ sind ziemlich hartnäckige Ohrwürmer.

Zwischen den schnellen, euphorischen Liedern wie „2 Hearts“, „Circles“ und „Forrest Gump“ gibt es auch langsame, entspannte House-Stücke. Obwohl sie es nur dreieinhalb Minuten lang ist, klingt besonders „Just Gazin‘“ etwas monoton und endlos.

Alles in allem ist diese Platte absolut hörenswert. Auch für diejenigen, die sich als Elektro-Verweigerer bezeichnen.

von Anna Wüst
   

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