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15.12.2009:

Zweiohrküken

2 von 4 Rupis - langatmiger Nachfolger

Anna (Nora Tschirner) und Ludo (Till Schweiger) sind nun seit zwei Jahren ein Paar und haben sich bestens angepasst. Er trägt ihre Nachthemden und sie hat das Regiment in die Hand genommen. Für frischen Wind sorgt Ludos attraktive Ex-Affäre Marie (Edita Malovcic), die er auf einer Party wieder trifft. Konfrontiert mit alten Sexerinnerungen, ist Ludo zwar angetan von Marie, gibt ihr aber zu verstehen, dass er mit Anna
zusammen ist.

Ihre Beziehung wird aber nicht nur durch Marie auf die Probe gestellt, sondern auch durch Annas Ex-Freund Ralf (Ken Duken), der sich für ein paar Tage bei dem Pärchen einnistet. Ludo bemerkt schnell, dass der Entwicklungshelfer und Anna auf einer Wellenlänge sind. Zu allem Elend entdeckt Ludo Annas Buch mit Sexbewertungen und Penislängen. Als er bemerkt, dass Ralf ihm auch längentechnisch überlegen ist, kommt es zum Streit unter den Männern, der mit einer Schlägerei endet.

Während Anna den Ausraster ihres Freundes nicht verstehen kann und sich um den angeschlagenen Ralf kümmert, versucht Ludo sich zusammen mit seinem Kumpel Moritz (Matthias Schweighöfer) auf einer Kostümparty, als Frau
und Mann verkleidet, abzulenken.

Anna hat inzwischen zu Hause die benutzten Gläser Ludos und Moritz entdeckt. Da auf einem der Gläser Lippenstift zu sehen ist, vermutet Anna fälschlicherweise, dass ihr Freund mit Marie unterwegs ist. Anna stellt Ludo zur Rede. Die beiden streiten sich daraufhin so heftig, dass er alles hinwirft und den Hort verlässt. Während Anna
sich zum Trost eine Nacht mit Ralf gönnt, schläft Ludo mit Marie.

Die beiden bemerken jedoch schnell, dass sie zueinander gehören. Bei einem „Versöhnungsabendessen“ gestehen sich die Beiden ihre Seitensprünge, was erneut zu einem Streit führt. Ludo beschließt daraufhin „ihre Reise“, die sie am Anfang ihrer Beziehung gemacht haben, erneut zu bestreiten.

Wenig später erhält Anna einen Liebesbrief von Ludo, woraufhin sie beschließt, zu ihm zu reisen.
Der Film endet mit einem sich küssenden, eng umschlungenem und Nachwuchs planenden Paar.

Fazit: Die Schauspieler sind gut ausgewählt, aber die Handlung basiert fast ausschließlich auf Streit. Das lässt den 124-minütigen Nachfolger von „Keinohrhasen“ langatmig werden. Der Film wird lediglich durch einige lustige Szenen und den Song von OneRepublic „Secrets“ aufgelockert. „Keinohrhasen“ war besser.

von Elena Eppinger   

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