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Fünf Hüte machen Musik
"Onkel Tom`s Hüte": Gregor, Gerrit, Benno, Niko und Tommy. Bild: Privat

Fünf Hüte machen Musik

Als namenlose Band angefangen befindet sich „Onkel Tom’s Hüte“ nun auf dem erfolgreichen Weg, ihre Musik zu verbreiten.

Lautes Mitgegröle, der Klang von aneinander stoßenden Bierflaschen und eine zum Takt wippende Menschenmenge – mit alternativem Rap sorgen die „Hüte“ für Stimmung. Schon seit längerem sind die Jungs mit Wohnzimmerkonzerten, verschiedenen Gigs und Auftritten auf größeren Bühnen der Schublade „Studentenband“ entwachsen.

„Onkel Tom’s Hüte“, das sind Sänger und Rapper Benno, der virtuose Klavier- und E-Gitarrenspieler Gregor sowie Gerri am Bass. Das ganze Komplott vervollständigen der Drummer Niko und Tommy, der mit Akustikgitarre und Trompete den individuellen Instrumentalsound ausmacht.
Als sie 2011 anfingen, zusammen Musik zu machen, war noch nichts sicher – nicht einmal ein Name der Band war vorhanden. „Durch unsere größeren Auftritten entschieden wir uns bei einem abendlichen Bierchen, inspiriert durch unsere Hutvorliebe, für den Namen“, erklärt Tommy. Das ist auch Motto auf der Bühne, denn alle Bandmitglieder tragen dort Kopfbedeckung: sei es der klassische Hut oder einfach nur die Kappe.

Mit etwas Glück, vor allem aber Talent spielten sie relativ früh im Karlstorbahnhof, dem bereits bald darauf ihr erstes großes Konzert auf einer Bühne beim Bahnstadt Open Air 2012 folgte. „Seit Februar diesen Jahres veranstalten wir außerdem Wohnzimmerkonzerte in Studenten-WGs“, erzählt Tommy. Mit ihrer Musik wollen die fünf Spaß verbreiten und Begeisterung hervorrufen. „Wir legen unsere Shows extra darauf an, dass mit dem Publikum sehr interaktiv gearbeitet wird. Wir wollen natürlich nicht einfach unsere Songs runterspielen!“, betont Tommy und muss lachen.
Besonders geachtet wird auch auf den Inhalt der Texte, die in der Regel Benno schreibt. Zwar ist dieser an schnell gerappten Stellen nicht immer gut zu verstehen, doch verweisen bereits die Songtitel „Denk positiv“, „Zufrieden“ oder „Sonnenschein“, auf das Motto der Band: Ein gutes und freudiges Lebensgefühl!
Neben dem deutschen Rap machen ausgefallene rhythmische Elemente die Musik aus. Mit sehr viel alternativen Elementen, teils mit rockigem Charakter, und leichtem HipHop tendieren sie dazu, ihrem Vorbild, der australischen Band „The Cat Empire“ zu folgen. Hauptsächlich aber beruht die Musik auf einer beatlastigen Schiene und ist somit von Einflüssen aus Ska geprägt.
Die Musik, das bedeutet für alle Ausgleich und Spaß und ist für die fünf Jungs zwar nicht Beruf, aber Haupthobby. Alle fünf machen noch etwas anderes: sei es Physik studieren, als Lehrer arbeiten oder eine Erzieherausbildung machen.

Doch eins ist sicher: Die Band gehört zum wichtigsten Bestandteil ihres Lebens. Schließlich investieren sie viel Zeit in die Musik, proben wöchentlich und hatten alleine in den letzen acht Wochen an sechs Wochenenden immer einen Gig. Außerdem sind sie mittlerweile auch zu einer Clique geworden. Besonders Gerrit unterstreicht, dass für ihn die Band und die Musik genau die richtige Abwechslung vom Alltag seien. „Man kann vom Arbeitsleben abschalten und komplett aus sich rausgehen“.
Auch Zukunftspläne wurden schon geschmiedet: Eine weitere, diesmal professionell abgemischte CD und natürlich viele weitere, laute, lustige Konzerte stehen im Programm – diesmal über die Grenzen der Region Heidelberg hinaus.

von Elanur Alsac

 

Ein Kommentar

  1. Graser-Knorn Andrea

    Am 11.08.18 ward ihr am Bodensee auf einer Hochzeit (Nathalie und Christian) und habt das Fest zu einem unvergesslichen Ereignis werden lassen. Eins sei euch gewiss ihr bewegt noch sehr viel. Eure Musik dringt ein zu den Herzen von groß und klein doch bleibt bodenständig. Danke Andrea,Frank,Annika und Dominik im Herzen

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